Ehrung Vereine

Sie können Schiedsrichter!

Der Kreisvorstand ehrte Vereine, die das Schiedsrichter-Soll erfüllen bzw. übererfüllen.
4. Februar 2020 Schiedsrichter | Kleve / GeldernText: Richard Peters, Kreisgeschäftsführer
Sie können Schiedsrichter!
Bildquelle: Richard Peters

Es ist seit etlichen Jahren ein Kampf gegen Windmühlen. Der Schiedsrichterbestand ging stetig zurück und Woche für Woche können einige Meisterschaftsspiele auf Kreisebene nicht mehr besetzt werden. 60 Vereine nehmen im Fußballkreis Kleve/Geldern am Spielbetrieb teil. Nur 13 dieser Clubs kommen der Verpflichtung nach, die Vorgabe des Schiedsrichtersolls zu erfüllen. Diese berechnet sich nach der Anzahl teilnehmender Seniorenmannschaften je Klassenzugehörigkeit pro Verein, zzgl. einem Referee für den Jugendbereich. Demnach fehlen dem Kreis aktuell exakt 60 Schiedsrichter. In jüngster Vergangenheit waren es aber auch schon mal 92. Der Trend geht also in die richtige Richtung. 

Für den 19.01.2020 lud der Kreisvorstand Vereinsvertreter der oben erwähnten 13 Clubs zu einem Frühstück mit anschließender Ehrung ein. Gem. folgender Reihung wurden die Vereine mit Bildungsgutscheine im Wert von 750 € bis 200 € ausgezeichnet. Der SV Materborn meldete für 2019 sechs Schiedsrichter mehr als gefordert und damit die höchste Anzahl im Kreisgebiet. Ihnen folgten SV Nütterden (+5), DJK Kleve (+4), SV Rindern (+3), Viktoria Goch (+3), SV Veert (+2), SSV Louisendorf (+2) und FC Vorwärts Schenkenschanz-Düffelward (+1). Mit dem SV Asperden, Arminia Kapellen-Hamb, Uedemer SV, VfL Nierswalde und GW Vernum erfüllten fünf weitere Vereine das Soll und erhielten jeweils Gutscheine zu 150 €. Der Kreisvorsitzende Edgar Borgmann dankte den Vereinen für das Engagement und stellte die Wichtigkeit des Schiedsrichteramtes heraus. „Zu einem geregelten Spielbetrieb gehört ein amtlicher Schiedsrichter. Die geehrten Vereine zeigen, dass es immer wieder Interessierte gibt, die sich dieser Aufgabe stellen. Kontinuierliche Ansprache führt zum Erfolg. Ich wünsche mir, dass möglichst viele Vereine diesen Vorbildern folgen.“

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