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Oberliga: Inka Grings freut sich über Zwölf-Punkte-Start mit dem SV Straelen

Auch der ETB Schwarz-Weiß Essen ist nach dem 4. Spieltag noch ohne Punktverlust.
26. August 2019 HerrenfußballText: FVN
Oberliga: Inka Grings freut sich über Zwölf-Punkte-Start mit dem SV Straelen
Bildquelle: Getty Images
Vier Spiele, zwölf Punkte: Trainerin Inka Grings (hier an der Seitenline der Frauen des MSV Duisburg) und ihr SV Straelen haben einen optimalen Start erwischt.

Die Oberliga Niederrhein ist die höchste vom Fußballverband Niederrhein (FVN) organisierte Spielklasse. Die 18 Teams dieser fünften Liga kämpfen gegen den Abstieg in zwei Landesligen und um den Aufstieg in die Regionalliga West - hier ein Lagebericht nach dem 4. Spieltag der Saison 2019/2020 am 24./25. August.

Am 4. Spieltag der Oberliga Niederrhein haben der SV Straelen und Schwarz-Weiß Essen ihren perfekten Saisonstart veredelt. Der Regionalliga-Absteiger aus Straelen feierte einen 6:1-Kantersieg beim SC Velbert, der ETB setzte sich mit 1:0 daheim gegen den Neuling SF Niederwenigern durch.

Beide Teams haben mit zwölf Punkten eine optimale Bilanz und führen das Klassement vor dem 1. FC Monheim (2:0 gegen den TVD Velbert) und der SpVg. Schonnebeck (1:0 beim 1. FC Bocholt/beide zehn Zähler) an.

Die gute Startbilanz der drei Essener Klubs in der Spielklasse macht der FC Kray rund. Der Oberliga-Rückkehrer setzte sich 3:2 gegen die SSVg Velbert durch und weist nun - wie auch die Sportfreunde Baumberg (3:2 beim TSV Meerbusch) und Ratingen 04/19 (3:1 gegen das punktlose Schlusslicht Union Nettetal) - drei Siege aus den ersten vier Partien auf.

Spitzenreiter Straelen hatte in Velbert schon früh keinen Zweifel daran gelassen, dass er die nächsten drei Punkte mitnehmen wollte. Nach drei Minuten besorgte Aaram Abdelkarim per Foulelfmeter die Führung für den SVS, der sich auch durch das schnelle 1:1 durch SC-Akteur Pierre Schulz (18.) nicht aus der Ruhe bringen ließ. Erneut Abdelkarim (36.) und Shun Terada (38.) stellten auf 3:1 für die Elf von Trainerin Inka Grings. Unmittelbar nach der Pause erhöhte Meguru Odagaki (46.), ehe erneut Shun Terada (73.) sowie Fatmir Ferati (90.+1) das deutliche 6:1 herausschossen.

Mit "nur" einem Tor für drei Punkte gaben sich die Essener Schwarz-Weißen zufrieden. Wie schon im ersten Heimspiel der noch jungen Saison gegen den TVD Velbert (1:0) war Kapitän Sebastian Michalsky der Matchwinner für den ETB. In der 65. Minute erzielte der Routinier den entscheidenden Treffer gegen die Sportfreunde Niederwenigern. „Sebastian hat ein hervorragendes Tor erzielt. Sein Kopfballspiel ist außergewöhnlich“, schwärmte ETB-Trainer Ralf vom Dorp. Gästetrainer Jürgen Margref befand nach dem Abpfiff gegenüber RevierSport: „Es ist ärgerlich, dass wir durch ein Standardgegentor den Kürzeren gezogen haben. Mein Team hat aber alles in die Waagschale geworfen und ein gutes Spiel absolviert.“

Neun Punkte, 10:2 Tore: Der FC Kray ist wieder in der Oberliga Niederrhein angekommen! Eine Woche nach der ersten Saisonniederlage (0:1 beim TVD Velbert) zwangen die Essener am Sonntag den Aufstiegsanwärter SSVg Velbert mit 3:2 (1:1) in die Knie. Selbst vom Rückstand nach einer halben Stunde durch Robert Tochukwu Nnaji (30.) ließen sich die Krayer nicht aus der Bahn werfen und schafften noch vor der Pause durch Yassine Bouchama (44.) per Elfmeter den 1:1-Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel sorgte zunächst Kevin Kehrmann (66.) für das 2:1, ehe Aleksander Jesic egalisierte (73.). Kevin Barra (78.) war schließlich – ebenfalls vom Punkt – der umjubelte Siegtreffer vorbehalten. „Die Mannschaft hat sich das zu 100 Prozent verdient“, strahlte Krays Trainer Philip Kruppe im Gespräch mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) und führte aus: „Velbert über 90 Minuten bei diesen heißen Temperaturen so zu bespielen, verdient ein großes Kompliment. Wenn wir so weitermachen, müssen wir uns vor niemandem in der Liga verstecken.“

Während der 1. FC Kleve am anderen Ende der Tabelle mit einem 2:2 beim VfB Hilden den ersten Saisonpunkt verbuchen durfte, bleibt der Aufsteiger SC Cronenberg (1:2 bei TuRU Düsseldorf) ohne Zähler und somit Vorletzter vor dem Schlusslicht Nettetal.

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