Walking Football

Großes Interesse am ersten Walking Football-Workshop in Wedau

Netzwerk-Veranstaltung in der Sportschule mit 26 Teilnehmern aus Vereinen und anderen Verbänden unter der Leitung von Winfried Titze.
20. März 2020 Freizeit– und BreitensportText: Rainer Lemm
Großes Interesse am ersten Walking Football-Workshop in Wedau
Bildquelle: FVM, Rainer Lemm/Collage: FVN

Das Interesse am ersten Walking Football-Workshop des Fußballverbandes Niederrhein (FVN) war groß. Insgesamt 26 Teilnehmer aus Vereinen und anderen Verbänden waren der Einladung der Kommission "Breitenfußball" (aus dem Verbandsfußballausschuss) in die Sportschule Wedau in Duisburg gefolgt. Neben Winfried Titze, der am Donnerstag, 12. März, durch den Abend führte, waren auch die Kommissions-Mitglieder Norbert Kluge und Jürgen Löppenberg dabei.

Ziel des Workshops unter dem Motto "Kicken macht Spaß! Runter vom Sofa und raus auf den Platz!" war es, aktuelle und künftige Walking Football-Begeisterte an einen Tisch zu bringen, damit diese sich austauschen und ein Netzwerk aufbauen können, um künftig auch im FVN gemeinsame Spiele oder Turniere zu organisieren. 

Nach einer Vorstellungsrunde und einem Infoteil wurde daher insbesondere auf den Austausch der Teilnehmer/innen großen Wert gelegt. In drei Arbeitsgruppen diskutierten diese unter anderem über den Erhalt und Aufbau von Walking Football-Gruppen, über Regelfragen und die Organisation einer Spielrunde.

Teilnehmerin am Workshop war unter anderem Carina Kuhnt vom Landessportbund NRW (LSB), die kürzlich den Walking Football-Bereich beim Fußballverband Mittelrhein (FVM) aufgebaut hat. Von ihr wurden interessante Fördermöglichkeiten im Rahmen der LSB-Projekte aufgezeigt (zum Beispiel ("1000 x 1000 - Anerkennung für den Sportverein").

Mit von der Partie war auch der aktive FVN-Schiedsrichter Ayhan Ünal, der schon häufig Spiele im Bereich "Ü-/Breitenfußball" geleitet hat und wertvolle Regel-Tipps geben konnte.

Alle Workshop-Teilnehmer waren abschließend der Meinung, dass Walking Football eine reizvolle Möglichkeit - insbesondere für Oldie-Kicker - ist, sich auch im höheren Alter noch fußballerisch zu betätigen, die Gesundheit zu fördern sowie mit Gleichgesinnten soziale Kontakt aufzubauen. Spiel- und Turniervereinbarungen sollen folgen.



Das ist Walking Football:

 

Das Spielfeld misst 42 x 21 Meter, ist also etwas größer als der Strafraum. Laufen oder gar Rennen sind generell untersagt, ein Fuß muss stets Bodenkontakt haben. Die Tore sind drei Meter breit und einen Meter hoch. Der Ball darf maximal auf Höhe der Tore gespielt werden. Kopfbälle sind ebenfalls nicht erwünscht, das Abseits ist aufgehoben. Gespielt wird mit sechs Spielern pro Team und ohne Torwart. Jede Mannschaft hat bis zu vier Auswechselspieler. Grätschen und Tacklings sind strikt untersagt. Dadurch ist die Gefahr, sich zu verletzen, dem Alter der Spieler entsprechend nahezu ausgeschlossen. Walking Football eignet sich grundsätzlich für alle Altersklassen. Es gibt keine Altersbeschränkung.


 

Eindrücke vom Walking Football-Workshop in der Sportschule Wedau

Winfried Titze (Kommission „Breitenfußball“) führte durch den Abend in der Sportschule Wedau.
Norbert Kluge (links) aus der Kommission „Breitenfußball“ und einige Teilnehmer des ersten FVN-Walking Football-Workshops.
Carina Kuhnt (rechts) vom Landessportbund NRW (LSB) kennt sich mit Walking Football bereits hervorragend aus.

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