Niederrheinpokal der Männer 2025/2026

MSV Duisburg gewinnt vor 18.972 Zuschauer/innen zum vierten Mal den Niederrheinpokal

Im Endspiel am Finaltag der Amateure behauptet sich der ehemalige Bundesligist 4:1 gegen Oberligist SC St. Tönis.
23. Mai 2026 Herrenfußball | GlobalText: FVN, Fotos: Nico Herbertz
MSV Duisburg gewinnt vor 18.972 Zuschauer/innen zum vierten Mal den Niederrheinpokal
Bildquelle: Nico Herbertz
Niederrheinpokalsieger 2026: MSV Duisburg.

Der MSV Duisburg hat zum vierten Mal den Niederrheinpokal des Fußballverbandes Niederrhein (FVN) gewonnen. Im Endspiel am “Finaltag der Amateure” setzte sich der Drittligist 4:1 (2:0) gegen den Oberligisten SC St. Tönis durch. Das Finale in der Duisburger schauinsland-reisen-arena sahen 18.972 Fans. 

Grund zur Freude hat trotz der Final-Niederlage auch St. Tönis. Der Fünftligist ist durch den ersten Endspiel-Einzug der Vereinsgeschichte im Niederrheinpokal für den “großen” DFB-Pokal qualifiziert. Grund: Der MSV schloss die Drittliga-Saison auf Rang vier ab und qualifizierte sich damit über die Liga für den DFB-Pokal.

Die Siegerehrung für den frisch gebackenen Niederrheinpokalsieger 2026 aus Duisburg nahmen Jürgen Kreyer, Vizepräsident des Fußballverbandes Niederrhein, sowie Pokalspielleiter Martin Schürmann aus dem Verbandsfußballausschuss vor. Der MSV hatte den begehrten “Pott” zuvor in den Jahren 1989, 2014 und 2017 mit nach Hause nehmen dürfen.

Kollektiver Jubel der Duisburger.

Die Tore für die Duisburger erzielten Patrick Sussek (4.), Aljaz Casar (34., Foulelfmeter), erneut Patrick Sussek (47.) und Jan-Simon Symalla (50.). Den Schlusspunkt für St. Tönis setzte Luis Angel Montenegro Romero (88.).

Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen hatte der favorisierte MSV Duisburg vom Anpfiff an die Initiative ergriffen - und belohnte sich schnell mit dem 1:0. Eine Hereingabe von Jan-Simon Symalla verwertete Patrick Sussek (4.) aus kurzer Distanz zur Führung. Auch danach blieben die “Zebras” am Drücker und schnürten St. Tönis über weite Strecken in der eigenen Hälfte ein. Es dauerte bis zur 27. Minute, ehe sich St. Tönis durch einen Distanzschuss von Morten Heffungs die erste Möglichkeit erarbeitete.

Die nächste Möglichkeit gehörte wieder Gastgeber Duisburg. Aljaz Casar (34.) ließ St. Tönis-Schlussmann Tim Schrick vom Elfmeterpunkt keine Chance - 2:0 für den ehemaligen Bundesligisten und gleichzeitig der Halbzeitstand. Patrick Sussek war vor dem Strafstoß zu Fall gebracht worden.

Zweite Halbzeit, ähnliches Bild: Duisburg nutzte die spielerische Überlegenheit für zwei schnelle Tore durch erneut Patrick Sussek (47.), der diesmal mit dem Kopf zur Stelle war, und Jan-Simon Symalla (50.), der eine Sussek-Hereingabe ins Tor beförderte. Damit war Patrick Sussek an allen vier Duisburger Treffern beteiligt.

Danach verflachte die Partie, vor den Toren wurde es nur noch selten gefährlich. In der Schlussphase versuchte der SC St. Tönis, zumindest noch zum Anschlusstreffer zu kommen. MSV-Schlussmann Maximilian Braune vereitelte aber zunächst alle Möglichkeiten des Außenseiters. Doch kurz vor Schluss war er geschlagen. Luis Angel Montenegro Romero (88.) traf unter großem Beifall beider Fan-Lager für die Gäste aus Tönisvorst.

Sowohl der MSV Duisburg als auch der SC St. Tönis fiebern nun einem ganz besonderen Termin entgegen. Die Auslosung der ersten Hauptrunde im DFB-Pokal 2026/2027 findet am Samstag, 6. Juni, ab 18 Uhr im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund statt.


Mehr Informationen zum Endspiel in Duisburg
Weitere Impressionen vom Duell MSV gegen St. Tönis

Freude beim MSV Duisburg über eines der vier Tore.
Strafstoß-Tor von Aljaz Casar zum zwischenzeitlichen 2:0.
18.972 Fans sorgten für hervorragende Stimmung.
Die Anhänger des SC St. Tönis.
Das Schiedsrichter-Gespann um Jan Peter Weßels.
In den Zweikämpfen hatte der MSV häufig das bessere Ende für sich.
Unterstützung der Olympia-Bewerbung.
St. Tönis schwört sich auf das Finale ein.
Einlaufen mit dem Pokal im Hintergrund.