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Coronavirus

100.000 Euro: DFB-Stiftung Sepp Herberger und Tah starten Corona-Nothilfefonds

Antragsberechtigt sind Personen, die sich haupt- oder ehrenamtlich im FVN, in Untergliederungen (z.B. Schiedsrichtervereinigungen) und Vereinen engagieren.
20. März 2020 AllgemeinText: DFB-Stiftung Sepp Herberger
100.000 Euro: DFB-Stiftung Sepp Herberger und Tah starten Corona-Nothilfefonds
Bildquelle: DFB-Stiftung Sepp Herberger
Nationalspieler Jonathan Tah unterstützt die Aktion der DFB-Stiftung Sepp Herberger.

Die DFB-Stiftung Sepp Herberger startet mit Unterstützung von Bayer Leverkusens Nationalspieler Jonathan Tah ein Hilfsprogramm für Mitglieder der Fußballfamilie, die durch die Corona-Pandemie unverschuldet in Not oder wirtschaftliche Bedrängnis geraten sind. Die älteste deutsche Fußballstiftung stellt im Rahmen einer ersten Sofort-Maßnahme 100.000 Euro zur Verfügung. Jonathan Tah ist Mitinitiator des Nothilfefonds und beteiligt sich als erster privater Spender an dem Programm.

„Mit dem DFB-Sozialwerk helfen wir bereits seit Jahrzehnten bei individuellen Schicksalsschlägen“, erklärt DFB-Vizepräsident Dirk Janotta, der Vorsitzende der 1977 errichteten DFB-Stiftung. „Diese Tage fordern uns als Gemeinschaft heraus. Wir müssen und werden zusammenstehen und diese besonderen Herausforderungen gemeinsam meistern“, so Janotta weiter. Der frühere Bundestrainer Sepp Herberger und seine Frau Eva hatten ihr Privatvermögen der Stiftung vermacht und verfügt, dass damit über das der Stiftung angeschlossene DFB-Sozialwerk in Not geratene Mitglieder der Fußballfamilie unterstützt werden sollen. Auf diesem jahrzehntealten Solidaritätsgedanken fußt nun der Corona-Nothilfefonds.

„Unsere Gesellschaft kann nur funktionieren, wenn wir füreinander da sind. Es geht dabei viel weniger um die Größe oder die Menge, die ein jeder von uns tun oder geben kann, manchmal sind es schon die kleinen Gesten, die Großes bewirken“, sagt Jonathan Tah. „Die Solidarität untereinander ist zurzeit vielleicht das Wichtigste, was wir brauchen und was jeder Einzelne zeigen kann. Daher sollte jeder das tun, was in seiner Macht steht, um eine Verbesserung der Situation zu bewirken. Ich hoffe sehr, dass ich mit meiner Unterstützung des Corona-Nothilfefonds einen Beitrag zur Verbesserung der Situation leisten kann.“

Beim Hamburger Stadtteilklub SC Altona 93 hatte der heute 24-jährige Innenverteidiger einst mit dem Fußball begonnen, bevor er 2009 ins Nachwuchsleistungszentrum des Hamburger SV aufgenommen wurde. Tah hat bisher neun A-Länderspiele absolviert. Seit dem Jahr 2019 ist der frühere Kapitän der U21-Nationalmannschaft Botschafter der DFB-Stiftung Egidius Braun.

„Wir freuen uns, wenn sich weitere Spieler und Privatpersonen an der Aktion beteiligen möchten. Uns ist es wichtig, ein Dach zu geben, damit Hilfe aus dem Fußball für den Fußball unkompliziert möglich ist“, betont Stiftungsschatzmeister Dr. Stephan Osnabrügge.
 

Wer ist antragsberechtigt?

Antragsberechtigt sind Menschen, die sich haupt- oder ehrenamtlich in den DFB-Mitgliedsverbänden, deren Untergliederungen (zum Beispiel Schiedsrichtervereinigungen) und den bundesdeutschen Fußballvereinen engagieren. Förderanträge können ab sofort bei der Stiftung gestellt werden. Wichtig ist der Nachweis über die individuellen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den jeweiligen Antragsteller. Die Anträge können formfrei per E-Mail an corona-hilfe@sepp-herberger.de gesendet werden. Jeder Antrag wird im Einzelverfahren geprüft. Ein Anspruch auf die Gewährung von Stiftungsmitteln besteht nicht.

 


Es wird weiter gebeten, diese allgemeinen Verhaltensregeln zu beachten:

  • Halten Sie ausreichend Abstand zu Menschen, die Husten, Schnupfen oder Fieber haben - auch aufgrund der andauernden Grippe- und Erkältungswelle.
  • Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch - und entsorgen Sie das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer mit Deckel.
  • Halten Sie die Hände vom Gesicht fern - vermeiden Sie es, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren.
  • Waschen Sie regelmäßig und ausreichend lange (mindestens 20 Sekunden) Ihre Hände mit Wasser und Seife - insbesondere nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten


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