Ehrenamt

Ehrenamt ist unbezahlbar: Die fünf aktuellen Club 100-Mitglieder vom Niederrhein im Kurz-Porträt

Monika Zapf, Reimund Bartels, Ralf Beich, Matthias Goergens und Christian Spinnen sind derzeit Mitglieder eines exklusiven Clubs.
18. Februar 2026 Verbandsmeldungen | GlobalText: FVN
Ehrenamt ist unbezahlbar: Die fünf aktuellen Club 100-Mitglieder vom Niederrhein im Kurz-Porträt
Bildquelle: Privat/DFB, Collage: FVN
Die Club 100-Mitglieder vom Niederrhein: Monika Zapf (o.r.), Christian Spinnen (o.l.), Matthias Goergens (u.l.), Ralf Beich (u.m.), Reimund Bartels (u.r.).

Es ist ein ganz besonderer Club, in den Monika Zapf, Reimund Bartels, Ralf Beich, Matthias Goergens und Christian Spinnen aufgenommen wurden. Die fünf ehrenamtlichen Vereinsfunktionäre aus dem Fußballverband Niederrhein (FVN) sind nämlich Mitglieder des “Club 100”. Im Rahmen der Aktion Ehrenamt des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wird einmal pro Jahr der DFB-Ehrenamtspreis verliehen. Die 100 Besten der bundesweit gemeldeten Vereinshelfer werden dabei in den exklusiven Club 100 aufgenommen und erhalten während dieser Zeit Einladungen zu DFB-Länderspielen und Empfängen. Wir stellen die Preisträger vom Niederrhein vor:

Monika Zapf

Alter: 53

Wohnort: Duisburg

Heimatverein: Beim MSV Duisburg kümmere ich mich seit rund sechs Jahren um das Catering der Rollstuhlfahrer, bringe die Blindenanlage an ihren Platz und bin sonst überall da, wo ich benötigt werde.

Beruf: Sozialarbeiterin

Lieblingsverein: MSV Duisburg

Hobbys: Fußball, Walking, Meine Familie

Warum ich so gerne ehrenamtlich tätig bin: Weil die Menschen, denen man begegnet, einem so viel zurückgeben.

Warum ich anderen Menschen rate, sich ebenfalls ehrenamtlich zu engagieren: Weil ohne Ehrenamt kein Verein überleben könnte.

 

Reimund Bartels

Alter: 65

Wohnort: Rhede

Heimatverein: SV Krechting 1959 e.V./seit 1990

Beruf: Rentner, vorher Verwaltungsangestellter

Lieblingsverein: Borussia Dortmund

Hobbys: Fußball, Fahrradfahren, Wandern, Kegeln

Warum ich so gerne ehrenamtlich tätig bin und warum ich anderen Menschen rate, sich ebenfalls ehrenamtlich zu engagieren: Man erhält sehr viel positives Feedback und hat viele soziale Kontakte.


Ralf Beich

Alter: 62

Wohnort: Oberhausen

Heimatverein: SuS 21 Oberhausen/seit 30 Jahren

Beruf: Technischer Angestellter

Lieblingsverein: FC Schalke 04

Hobbys: Fußball, Fahrradfahren, Enkelkinder, FC Schalke 04

Warum ich so gerne ehrenamtlich tätig bin: Bevor ich vor rund 25 Jahren das Amt des Jugendleiter übernommen habe, war ich seit meinem fünften Lebensjahr immer aktiv im Fußball: Von den Bambinis bis zu den Alten Herren. Danach war ich jahrelang erfolgreicher Jugendtrainer. Also hatte ich einen guten Überblick und konnte nicht näher am Vereinsgeschehen dran sein als zu der Zeit. Das hat mich dann auch für meine spätere Zeit geprägt

Warum ich anderen Menschen rate, sich ebenfalls ehrenamtlich zu engagieren: Ohne das Ehrenamt würde es keine Vereine geben. Deshalb: Nur Mut zum Ehrenamt. In einer Gemeinschaft wie in einem Fußballverein fällt es einem immer leicht, die Aufgaben gemeinsam mit einem super Team an der Seite anzugehen und am Ende zu meistern. Es werden soziale Kontakte geschaffen, man entwickelt sich persönlich weiter und hilft anderen Menschen. Über all dem hängt natürlich das Schild, etwas Gutes zu tun in unserer heutigen Zeit.


Matthias Goergens

Alter: 51

Wohnort: Düsseldorf

Heimatverein: Sparta Bilk/seit 2014

Beruf: Sportredakteur/Fußballtrainer

Lieblingsverein: Berufsbedingt leider keinen mehr

Hobbys: Volleyball, Laufen, Fußball und die Nordsee

Warum ich so gerne ehrenamtlich tätig bin: Weiß ich nicht, ich mach es eben einfach.

Warum ich anderen Menschen rate, sich ebenfalls ehrenamtlich zu engagieren: Einfach machen!

 

Christian Spinnen

Alter: 33

Wohnort: Mönchengladbach 

Heimatverein: SC Broich-Peel 1927 e.V./seit 2012

Beruf: Niederlassungsleiter

Lieblingsverein: Borussia Mönchengladbach

Hobbys: Neben Fußball noch Hindernisläufe, Wandern und Motorsport

Warum ich so gerne ehrenamtlich tätig bin: Ich habe Freude daran, etwas aufzubauen, sowie die Freude der Mitglieder, vor allem der Kinder, zu sehen, wenn Sie bei uns Fußball spielen.

Warum ich anderen Menschen rate, sich ebenfalls ehrenamtlich zu engagieren: Man tut etwas Gutes für die Gesellschaft und es bringt einen auch persönlich weiter, weil man viele Erfahrungen sammelt und Verantwortung übernimmt. Die Freude der anderen über die ehrenamtliche Arbeit entschädigt dann auch in der Regel für alle Bemühungen. Ich engagiere mich auch ehrenamtlich für die nächste Generation und für meine Kinder, die irgendwann davon profitieren werden.


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