Schiris

"Danke Schiri": Cleo Sievert, Johannes Pelgrim und Raffael Beier in Duisburg ausgezeichnet

Die drei Schiris wurden für außergewöhnliches Engagement für die Schiedsrichterei am Niederrhein geehrt.
8. Februar 2026 Schiedsrichter | GlobalText: FVN
Bildquelle: FVN
Boris Guzijan, Sandra Marotta, Raffael Beier, Cleo Sievert, Johannes Pelgrim und Jürgen Kreyer (v.l.).

Ohne sie geht es im Fußball nicht und deshalb ist dieser Dank so wichtig: Der Fußballverband Niederrhein (FVN) und “Das Örtliche” als Partner der großen DFB-Schiedsrichter-Aktion “Danke Schiri” ehrten am Sonntag, 8. Februar, in Duisburg die FVN-Schiris Cleo Sievert, Johannes Pelgrim und Raffael Beier für ihr ehrenamtliches Engagement an der Pfeife - und weit darüber hinaus.

Die Ehrung für Cleo Sievert in der Kategorie „Frauen“, Johannes Pelgrim in der Kategorie „Ü 50“ und Raffael Beier in der Kategorie „U 50“ fand in der Sportschule Wedau des FVN statt. Danach ging es ins Stadion zum Drittliga-Spiel des MSV Duisburg gegen den SC Verl (4:2).

Bei der Aktion „Danke Schiri“ geht es nicht so sehr um die sportlichen Leistungen auf dem Platz, Ehrungskriterien sind beispielsweise die Unterstützung bei der Schiedsrichterwerbung oder die Mitarbeit bei Lehrgängen. Auch das soziale Engagement und sonstige besondere Leistungen werden berücksichtigt. Die insgesamt 63 Sieger der 21 Landesverbände in den drei Kategorien (Schiedsrichterinnen, Schiedsrichter U 50 und Schiedsrichter Ü 50) werden demnächst auch noch vom DFB geehrt. Die Auswahl der Preisträger im FVN hatte der Verbandsschiedsrichterausschuss unter dem Vorsitz von Boris Guzijan durchgeführt.

Boris Guzijan bei seiner Laudatio.

Bei der FVN-Ehrungsveranstaltung in der Sportschule und später in der Duisburger Arena waren neben Boris Guzijan auch Vizepräsident und Ex-Schiedsrichter Jürgen Kreyer sowie Sandra Marotta vom Aktions-Partner „Das Örtliche“ dabei.

In seiner Laudatio für die drei Preisträger hob Boris Guzijan das „außergewöhnliche Engagement jedes Einzelnen“ hervor. „Herzlichen Dank, dass ihr euch so sehr um die Schiedsrichterei am Niederrhein verdient macht“, sagte Boris Guzijan.

„Wertschätzung für Schiris kommt leider häufig viel zu kurz“, merkte Jürgen Kreyer an. „Umso mehr freut es mich, dass die Aktion ‚Danke Schiri‘ die Leistung der Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter ins Schaufenster stellt.“

Sandra Marotta von „Das Örtliche“ betonte: „Ohne Schiris geht es nicht. Daher geht ein herzliches Dankeschön an die drei Preisträger, die sich weit über das normale Maß ehrenamtlich engagieren.“

Trotz ihres jungen Alters von 19 Jahren ist Cleo Sievert bereits seit mehr als fünf Jahren Schiedsrichterin und hat es in dieser kurzen Zeit bis in die Frauen-Regionalliga geschafft. Die Schiedsrichterin aus dem Kreis Essen kümmert sich als Patin und Coach um die Ausbildung neuer Schiris und schreibt darüber in den Sozialen Medien - und das alles trotz Schichtdienst.

Auch Jürgen Kreyer sagte “Danke Schiri”.

Johannes Pelgrim ist unter den drei Preisträgern mit 75 Jahren der älteste. Seine große Erfahrung gibt der Schiri aus dem FVN-Fußballkreis Rees/Bocholt unter anderem an Schiedsrichter/innen weiter, die Inklusions-Spiele leiten. Weiß ein Inklusions-Schiri nicht, wie er zum Einsatzort kommt, springt Johannes Pelgrim auch schonmal - unentgeltlich - als Fahrer ein. 

Der 36-jährige Raffael Beier, der im Kreis Düsseldorf gelistet ist, ist aktuell bis zur Bezirksliga aktiv, früher auch bis zur Oberliga. Raffael Beier ist Vertrauens-Schiedsrichter und bringt sein Wissen besonders bei Lehrgängen ein. Der Kreisschiedsrichterausschuss Düsseldorf schätzt auch seine Binderolle zwischen der Schiri-Gruppe und dem KSA - und lobt dabei das “diplomatische Geschick” von Raffael Beier.


Mehr Impressionen von der “Danke Schiri”-Ehrung in Duisburg

Freute sich über die Ehrung: Raffael Beier.
Sandra Marotta von “Das Örtliche”.
Die drei Preisträger auf einem Bild.
Johannes Pelgrim.
Hörten bei der Laudatio ganz genau hin: Cleo Sievert und Johannes Pelgrim.


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