Niederrheinpokal der Männer

Regionalligist VfB Hilden nach Elfmeter-Krimi beim KFC Uerdingen weiter im Lostopf

Ex-Bundesliga-Profi Daniel Ginczek lost am heutigen Donnerstag, 15. Oktober, den Weg ins Niederrheinpokal-Finale.


Der VfB Hilden jubelt über den "Krimi-Sieg" in Uerdingen. Oben rechts: Daniel Ginczek lost die nächsten Runden aus.
Der VfB Hilden jubelt über den "Krimi-Sieg" in Uerdingen. Oben rechts: Daniel Ginczek lost die nächsten Runden aus. · Bildquelle: Imago Images/Getty Images

Der VfB Hilden bleibt weiterhin im Rennen um den Niederrheinpokal der Saison 2026/2027. In einem umkämpften Spiel beim Oberligisten KFC Uerdingen setzte sich der Regionalliga-Neuling am Mittwochabend, 14. Oktober, 6:5 im Elfmeterschießen durch und löste somit das Ticket fürs Viertelfinale.

Vor mehr als 900 Zuschauer/innen hatten sich beide Mannschaften weitgehend neutralisiert, was sich auch im Ergebnis widerspiegelte: 90 torlosen Minuten in der regulären Spielzeit folgten 30 weitere torlose Minuten in der Verlängerung. Im anschließenden Elfmeterschießen war es dann Hildens Schlussmann Yannic Lenze, der den entscheidenden Elfmeter parierte und seiner Mannschaft den Weg in die nächste Pokal-Runde ebnete.

  • KFC Uerdingen5:6 n.E.VfB Hilden

Auf wen der Regionalligist aus Hilden im Viertelfinale trifft, entscheidet sich bereits am heutigen Donnerstag, 15. Oktober, ab 17 Uhr. In der Geschäftsstelle des Fußballverbandes Niederrhein – und live auf Instagram (@fvn_fussball) – wird dann der Weg ins Finale ausgelost.

„Losfee“ ist Ex-Bundesliga-Profi Daniel Ginczek, der in seiner Karriere insgesamt 120 Spiele in Deutschlands höchster Spielklasse und 121 Spiele in der 2. Bundesliga absolvierte. Stationen des 35-Jährigen, der in der Jugend von Borussia Dortmund ausgebildet wurde, waren unter anderem der 1. FC Nürnberg, der VfB Stuttgart, der VfL Wolfsburg, der VfL Bochum und der FC St. Pauli. Am Niederrhein spielte Ginczek für Fortuna Düsseldorf und den MSV Duisburg. Bei den "Zebras" beendete er 2024 seine aktive Karriere.