Niederrheinpokal der Männer 2025/2026

MSV Duisburg folgt dem SC St. Tönis in das Endspiel um den Niederrheinpokal 2026

"Zebras" behaupten sich beim Regionalligisten 1. FC Bocholt 2:0 nach Verlängerung. Finale steigt am Samstag, 23. Mai 2026.


Bocholt (weiße Trikots) und Duisburg (grün) lieferten sich ein umkämpftes Duell.
Bocholt (weiße Trikots) und Duisburg (grün) lieferten sich ein umkämpftes Duell. · Bildquelle: Monika Gajdzik

Das Finale um den Niederrheinpokal 2026 des Fußballverbandes Niederrhein (FVN) bestreiten der Oberligist SC St. Tönis und der Drittligist MSV Duisburg. Die “Zebras” folgten St. Tönis (5:3 nach Elfmeterschießen gegen den FC Büderich) durch ein 2:0 nach Verlängerung beim 1. FC Bocholt am Samstag, 28. März, in das Endspiel, das im Rahmen des bundesweiten “Finaltags der Amateure” am Samstag, 23. Mai, ausgetragen wird.

Vor 3.276 Fans im ausverkauften Stadion am Hünting hatte sich zwischen dem gastgebenden Regionalligisten 1. FC Bocholt und dem favorisierten MSV Duisburg in Halbzeit eins ein umkämpftes Spiel entwickelt. Auch im zweiten Durchgang konnte sich lange keine der beiden Mannschaften einen Vorteil herausspielen. Erst in der Verlängerung brach MSV-Defensivspieler Niklas Jessen (104.) den Bann für den ehemaligen Bundesligisten. Erneut Jessen (120.+2) machte den Deckel drauf.

Nach dem Final-Einzug der Duisburger ist folgendes Szenario möglich: Schließt der MSV die Drittliga-Spielzeit auf einem der ersten vier Plätze ab, wären die „Zebras“ über die Liga für den DFB-Pokal qualifiziert. Und auch der SC St. Tönis hätte dann seinen Platz im großen Lostopf sicher und die Chance auf ein Duell mit einem attraktiven Bundesligisten. Aktuell rangiert der MSV als Aufsteiger auf Tabellenplatz vier.


Der Niederrheinpokal 2025/2026 im Überblick