Das Finale um den Niederrheinpokal 2026 des Fußballverbandes Niederrhein (FVN) bestreiten der Oberligist SC St. Tönis und der Drittligist MSV Duisburg. Die “Zebras” folgten St. Tönis (5:3 nach Elfmeterschießen gegen den FC Büderich) durch ein 2:0 nach Verlängerung beim 1. FC Bocholt am Samstag, 28. März, in das Endspiel, das im Rahmen des bundesweiten “Finaltags der Amateure” am Samstag, 23. Mai, ausgetragen wird.
Vor 3.276 Fans im ausverkauften Stadion am Hünting hatte sich zwischen dem gastgebenden Regionalligisten 1. FC Bocholt und dem favorisierten MSV Duisburg in Halbzeit eins ein umkämpftes Spiel entwickelt. Auch im zweiten Durchgang konnte sich lange keine der beiden Mannschaften einen Vorteil herausspielen. Erst in der Verlängerung brach MSV-Defensivspieler Niklas Jessen (104.) den Bann für den ehemaligen Bundesligisten. Erneut Jessen (120.+2) machte den Deckel drauf.
Nach dem Final-Einzug der Duisburger ist folgendes Szenario möglich: Schließt der MSV die Drittliga-Spielzeit auf einem der ersten vier Plätze ab, wären die „Zebras“ über die Liga für den DFB-Pokal qualifiziert. Und auch der SC St. Tönis hätte dann seinen Platz im großen Lostopf sicher und die Chance auf ein Duell mit einem attraktiven Bundesligisten. Aktuell rangiert der MSV als Aufsteiger auf Tabellenplatz vier.
