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Deutsche Sportjugend

DFB-Kandidat Benjamin Folkmann in Wuppertal als zweiter Vorsitzender wiedergewählt

Neuer Vorstand der Deutschen Sportjugend mit Stefan Raid an der Spitze. Viele FVN-Vertreter in der Stadthalle dabei.
14. November 2022 Allgemein | GlobalText: Deutsche Sportjugend
DFB-Kandidat Benjamin Folkmann in Wuppertal als zweiter Vorsitzender wiedergewählt
Bildquelle: Deutsche Sportjugend
Gruppenfoto mit den DFB-Delegierten, darunter der Großteil aus dem Fußballverband Niederrhein (FVN). Die FVN-Vertreter im Überblick: obere Reihe von links nach rechts: 1. Position Dilara Ürkmez, 2. Leonie Stenzel 3. Leon Michalsky 4. Laura Hayen .... 8. Francine Poschmann, untere Reihe von links nach rechts: 1. Phil Priem 2. Michael Kurtz 3. Ramón Falke ... 6. Gürkan Bora, es fehlen auf dem Bild als FVN-Delegierte: Andre Vink und Enrico Bloß

Die Vollversammlung der Deutschen Sportjugend (dsj) fand Ende Oktober in der historischen Stadthalle in Wuppertal statt. Die 216 Delegierten der Mitgliedsorganisationen, darunter auch einige aus dem Fußballverband Niederrhein (FVN) als DFB-Vertreter, trafen sich neben dem offiziellen parlamentarischen Teil, in dem der neue Vorstand gewählt wurde, zum Austausch und zur Vernetzung.

Bei der Vorstandswahl für die kommende Wahlperiode 2022-2024 ist Stefan Raid ist in seiner Position als 1. Vorsitzender der Deutschen Sportjugend (dsj) mit 98,7% der Stimmen bestätigt worden. Der 52-jährige Bankkaufmann aus Hamburg ist bereits seit 2021 Vorsitzender der dsj. Er kommt aus der Deutschen Basketballjugend, wo er ebenso 1. Vorsitzender und Präsidiumsmitglied für Jugend und Schule im Deutschen Basketball-Bund ist. In seiner Position als 1. Vorsitzender gehört er auch weiterhin dem DOSB-Präsidium an.

Stefan Raid bedankte sich nach der Wahl bei den Vertreter*innen der Mitgliedorganisationen: „Ich freue mich, dass man mir nach gut eineinhalb Jahren im Amt des 1. Vorsitzenden nun erneut das Vertrauen ausgesprochen hat, diese Position weitere zwei Jahre zu besetzen. Wir haben viel erreicht und den Kinder- und Jugendsport vorangebracht. Dennoch habe ich mit meinem alten und auch neuen Vorstandskolleg*innen in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedsorganisationen und der Geschäftsstelle nicht vor, in unserem Engagement nachzulassen oder auf bundespolitischer Ebene leiser zu werden. Es stehen uns weiterhin große Herausforderungen bevor.“

Als 2. Vorsitzenden der Deutschen Sportjugend bestätigten die Delegierten Benny Folkmann (43) vom Deutschen Fußball-Bund sowie Vorstandsmitglied für Finanzen Kiki Hasenpusch (30) von der deutschen motor sport jugend. Wiedergewählt wurden zudem die Vorstandsmitglieder Carolin Giffhorn (25, Sportjugend Niedersachsen) mit 75,3% und Luca Wernert (24, Special Olympics) mit 75,6%. Neu im Vorstand sind nun Katrin Bunkus (40, Sportjugend Berlin), gewählt mit 67,2% und Julian Lagemann (27, Sportjugend Nordrhein-Westfalen) mit 89,1%. Zudem gehört Christina Gassner (46) als dsj-Geschäftsführerin zum Vorstand. Tobias Dollase und Henrietta Weinberg waren nicht erneut zur Wahl angetreten. Henrik Quast (23, Deutsche Schützen Jugend) verpasste als weiterer Kandidat mit 56,7% knapp die Wahl in den Vorstand.

Erstmals war eine Jugendministerin persönlich bei der dsj-Vollversammlung anwesend. Lisa Paus, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Dr. Uwe Schneidewind, Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal, begrüßten die anwesenden Delegierten. Hendrik Wüst, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen und der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Thomas Weikert, kamen per voraufgezeichneter Grußbotschaft zu Wort.  

Neben der Vorstandswahl standen der Bericht des Vorstands für den Zeitraum Oktober 2021 - Oktober 2022, der Bericht der Jahresrechnung 2021 und die Verabschiedung des Wirtschaftsplans 2023 auf der diesjährigen Tagesordnung. Die Delegierten der Vollversammlung entlasteten den dsj-Vorstand einstimmig. Ebenso  genehmigten sie einstimmig den Wirtschaftsplan für das Jahr 2023 mit einem Haushaltsvolumen von rund 15,5 Millionen Euro.
 
Am Nachmittag finden Workshops zu den Themen Bewegungsfreundliches Land/ Bewegungsgipfel, Antisemitismus, Paris 2024, Sponsoring und Ganztag statt. Im zweiten Parlamentarischen Teil am Sonntagmorgen steht ein Antrag zum Zukunftsplan zum Schutz vor Gewalt im Sport, zur Abstimmung. Außerdem wird es einen Impulsvortrag zum Thema „Zukünfte neu erfinden: Warum wir Utopien brauchen“ von Dr. Stefan Brandt (Futurium gGmbH) geben.

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