Inklusion

Nationalspieler Maximilian Beier zeigt sich von den Fußball-Inklusionstagen auf dem Essener Kennedyplatz begeistert

Zum Abschluss stand das Ü 16-Turnier auf dem Programm. Das Finale entschied die DJK Franz Sales Haus für sich.
14. September 2026 Verbandsmeldungen | GlobalText: FVN, Fotos: Carsten Kobow/DFB-Stiftung Sepp Herberger, FVN
Nationalspieler Maximilian Beier zeigt sich von den Fußball-Inklusionstagen auf dem Essener Kennedyplatz begeistert
Bildquelle: Carsten Kobow/DFB-Stiftung Sepp Herberger
Nationalspieler Maximilian Beier (links) nahm sich viel Zeit für Fotos und Autogramme.

Er kam, sah und war begeistert: Nationalspieler Maximilian Beier vom Bundesligisten Borussia Dortmund war der Star-Gast am Abschlusstag der Fußball-Inklusionstage 2026 auf dem Kennedyplatz in Essen, ausgerichtet von der DFB-Stiftung Sepp Herberger, dem Fußballverband Niederrhein (FVN), Drittligist Rot-Weiss Essen und weiteren Kooperationspartnern.

Ohne Pokal ging keine Mannschaft nach Hause (hier TuB Mussum).

"Fußball verbindet Menschen. Er sollte für alle zugänglich sein, unabhängig von individuellen Voraussetzungen. Die Fußball-Inklusionstage zeigen eindrucksvoll, dass Teilhabe möglich ist und jeder dazugehört“, sagte Nationalspieler Maximilian Beier, der sich zuvor wie selbstverständlich zwischen Aktive und Zuschauer/innen gemischt hatte, unzählige Autogramme schrieb und für Fotos zur Verfügung stand.

Sieger waren am Ende der Inklusionstage, die vom 11. bis zum 13. September stattfanden, alle. Sportlich am erfolgreichsten am (leider verregneten) Abschlusstag schnitt die Mannschaft der DJK Franz Sales Haus ab.

Ein weiterer Höhepunkt zum Abschluss war die Präsentation von „Frame Football“, eine Variante des Fußballs, bei der die Aktiven durch einen Sportwalker (einem nach vorne offenen Rollator) beim Gehen oder Laufen unterstützt werden.

Das Stadion, in dem die Inklusions-Kicker aktiv waren, hatte schon bei der Ankunft der vielen Inklusions-Kicker für Begeisterung gesorgt. Zur Socca-Weltmeisterschaft (Kleinfeld-WM), bei der Deutschland den Titel gewann, war im Herzen der Essener Fußgängerzone eine Arena („Pop-Up-Stadion“) mit rund 2.500 Tribünenplätzen errichtet worden. In dieser besonderen Atmosphäre fanden die Inklusionstage statt.


Mehr Impressionen vom Abschlusstag der Fußball-Inklusionstage in Essen

Peter Koch, Vorsitzender der FVN-Kommission Inklusion, überreicht Medaillen. (Foto: Carsten Kobow/DFB-Stiftung Sepp Herberger)
Demonstration von “Frame Football”. (Foto: Carsten Kobow/DFB-Stiftung Sepp Herberger)
Einlauf zweier Teams in der schicken Arena auf dem Kennedyplatz in Essen.
Enge Ballführung.
Es gab viele Zweikämpfe - nahezu alle verliefen fair.
Die Schiedsrichter - hier Johannes Pelgrim - hatten keinerlei Probleme.
Ein Regenschirm war am Abschlusstag leider ein Muss.
Vorfreude auf “Frame Football”.
Mitfiebern und Daumen drücken an der Seitenlinie.
Kampf um den Ball.
Maximilian Beier (rechts) im Interview.
Auch eine Mannschaft aus Münster war am Start.