Eine Einladung zum Vereinsdialog führte Peter Frymuth, Präsident des Fußballverbandes Niederrhein (FVN), kürzlich in den Fußballkreis Kempen/Krefeld zum KTSV Preussen 1855. Begleitet wurde er von Werner Gatz (Kreisgeschäftsführer) und Raul Oreja (Vorsitzender Kreisjugendausschuss). Seitens des Vereins nahmen Vereinspräsident André Soer sowie Peter Intveen (Geschäftsführer), Sebastian Keussen (Kassenwart), Thomas Schneider (Jugendleiter), Yannick Wüst (stv. Jugendleiter), Tim Borrenkort (Platzkoordinator) und Ludwig Gabelin (Sponsorenbeauftragter) an dem Austausch teil. Besonders erfreulich war auch die Teilnahme von Oliver Klostermann, Leiter des Fachbereichs Sport und Sportförderung der Stadt Krefeld.
Die gemeinsame Begehung der Platzanlage führte die Teilnehmer direkt in ein zentrales Thema des Abends, nämlich den Zustand und die geplante Entwicklung der in die Jahre gekommene Infrastruktur. Allein das Vereinsheim wurde bereits modernisiert. Der nur zeitweise bespielbare Naturrasenplatz und ein Hartplatz stellen den Verein dagegen vor Herausforderungen. Darüber hinaus wurde zuletzt die denkmalgeschützte Tribüne mit integriertem Funktionsbereich kurzfristig für die Nutzung gesperrt. Seitdem stehen den Sportlerinnen und Sportlern keine Umkleide- und Sanitäreinrichtungen mehr zur Verfügung. Sicherlich eine für den Verein maximal belastende Situation. Oliver Klostermann von der Stadt Krefeld stellte seitens der Stadt Krefeld in Aussicht, dass die Bauvorhaben an der Sportanlage im Sommer beginnen werden. In Kürze rollen die Bagger und verwandeln zunächst den Hartplatz in einen modernen Kunstrasen, im zweiten Bauabschnitt erfolgt dann die Wiederherstellung der Sanitär- und Umkleideräume. Umkleidecontainer und mobile Toiletten sollen aufgestellt werden und vorübergehend die Situation etwas entspannen. Die Verantwortlichen des KTSV betonten die Bedeutung dieser Perspektive für den gesamten Verein.
Neben zwei Herren-Mannschaften prägen Jugendmannschaften von den Bambinis bis zur A-Jugend und Ü-Mannschaften in den Altersklassen Ü 32, Ü 40 und Ü 50 das sportliche Treiben auf den Trainingsplätzen. Mehr als zehn aktive Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter sind ein weiterer wichtiger Bestandteil des Vereinslebens. Interessiert hörten die Verbandsvertreter die Berichte aus dem Vereinsalltag und lobten das außergewöhnliche Engagement der ehrenamtlichen Vereinsmitglieder unter den gegebenen Bedingungen.
Zum Ende eines hochinteressanten Vereinsdialogs dankte Peter Frymuth den Vereinsvertretern für die Einladung und den spannenden Einblick in den Verein. Weiter sprach er der Stadt Krefeld, vertreten durch Oliver Klostermann, seinen Dank für die geplante Unterstützung des Vereins aus.
