Ein „optimales Zusammenspiel“ zwischen Verein und Verband gab es beim FC Eintracht 1910 Güdderath. Beim Vereinsdialog auf der Bezirkssportanlage Odenkirchen-Süd in Mönchengladbach waren für den Fußballverband Niederrhein neben Vize-Präsident Jürgen Kreyer auch Tim Stettner, Vorsitzender des Fußballkreises Mönchengladbach/Viersen, sowie Hermann Kaisers, der Vorsitzende des Kreisjugendausschusses, dabei. Gesprächspartner für die Eintracht waren der erste Vorsitzende Alexander Dahmen, der zweite Vorsitzende Dennis Wallerius, Geschäftsführer Bernd Schnittke, Jugendleiter Björn Kunze sowie Ehrenamtler Guido Fenger.
Der Vereinsdialog begann wie gewohnt mit einer Begehung der Platzanlage. Die Bezirkssportanlage umfasst einen Naturrasenplatz, einen Kunstrasenplatz und ein Kunstrasen-Kleinspielfeld. Sie ist Heimat für drei Herren- und vier Jugendmannschaften im Spielbetrieb. Insbesondere das Engagement im Jugendbereich möchte die Eintracht ausweiten.
Intensiv wurden die Rahmenbedingungen von den Teilnehmenden betrachtet und diskutiert. Die gemeinsame Nutzung der Sportanlage mit „American Sports Mönchengladbach“ stellt die Verantwortlichen vor wiederkehrende Herausforderungen. Vize-Präsident Jürgen Kreyer hörte gespannt zu und stellte in Aussicht, dass sich der Verband beim Bestreben nach einer für alle Beteiligten akzeptablen Lösung unterstützend einbringen wird.
Intensiv wurde der Austausch auch beim Thema „Neue Spielformen im Kinderfußball“. In diesem Bereich zeigte sich der Verein hochengagiert und konnte auch den Verbandsvertretern spannende Erfahrungswerte liefern.
Abschließend wurden die Trainer- und Managerausbildung des Verbandes, das DFB-Punktespiel und die DFB-Ehrenamtspreise thematisiert und rundeten einen gelungenen Vereinsdialog ab.
Jürgen Kreyer (Vize-Präsident des Fußballverbandes Niederrhein): „Interessanterweise liegen die Nutzungsrechte für die Platzanlage vorrangig beim American Sports-Verein. Der Fußballverein muss alle Belange abstimmen. Dies hemmt die Entwicklung, insbesondere im Jugendbereich. Da nur eine begrenzte Anzahl an Mannschaften erlaubt sind, muss der Verein Kinder und Jugendliche ziehen lassen, da sie nicht weiter im Verein auf dieser Platzanlage Fußball spielen können. Das Engagement des Vereins, Kinder und Jugendliche in einem nicht einfachen Umfeld von der Straße zu holen, wird erheblich eingeschränkt. Damit wird zudem nicht sichergestellt, dass diese Kinder dem Fußball erhalten bleiben. Dies ist ein Umstand, welcher intensiv mit der Stadt diskutiert werden muss. Den Auftrag haben wir verstanden und mitgenommen.“
Alexander Dahmen (1. Vorsitzender des FC Eintracht 1910 Güdderath): „Ich möchte mich im Namen aller Vereinsvertreter für den Besuch bedanken. Die offene Runde und der damit einhergehende Austausch waren nicht nur informativ, sondern durch seine Transparenz und Tiefe sehr nahrhaft.“
