Niederrheinpokal der Männer 2025/2026

Niederrheinpokal-Finale zwischen dem MSV Duisburg und dem SC St. Tönis vor großer Kulisse

Informationen und interessante Fakten zum Endspiel am Samstag, 15.30 Uhr, im Rahmen des "Finaltags der Amateure".
21. Mai 2026 Herrenfußball | GlobalText: FVN
Niederrheinpokal-Finale zwischen dem MSV Duisburg und dem SC St. Tönis vor großer Kulisse
Bildquelle: Nico Herbertz/FVN
So sah es im vergangenen Jahr in Duisburg aus.

Den MSV Duisburg und den SC St. Tönis eint ein Ziel: Der Gewinn des Niederrheinpokals des Fußballverbandes Niederrhein (FVN). Der Drittligist aus Duisburg und der Oberligist aus Tönisvorst treffen am Samstag, 23. Mai, ab 15.30 Uhr im Rahmen des “Finaltags der Amateure” im Niederrheinpokal-Finale 2026 aufeinander. Da die Duisburger die Drittliga-Saison auf Rang vier abgeschlossen haben und damit über die Liga für den DFB-Pokal qualifiziert sind, hat auch St. Tönis das Ticket für den DFB-Pokal schon sicher. Nun geht es am Samstag um den Pokal-Titel. Wir haben einige Fakten rund um das Endspiel zusammengestellt.

Pokal-Historie: Der MSV Duisburg hat den Niederrheinpokal bisher dreimal gewonnen: In den Jahren 1989 (7:1 gegen den MSV Düsseldorf), 2014 (5:2 gegen TV Jahn Hiesfeld) und 2017 (2:0 gegen Rot-Weiss Essen). Das einzige Mal, dass die „Zebras“ im Endspiel standen und sich geschlagen geben mussten, war im vergangenen Jahr (1:2 gegen Rot-Weiss Essen). Als langjähriger Erst- und Zweitligist war der MSV Duisburg über eine lange Zeit „Stammgast“ im großen DFB-Pokal. Viermal erreichten die Meidericher dabei sogar das Endspiel (1966, 1975, 1998 und 2011), der ganz große Wurf gelang jedoch nicht. Der SC St. Tönis hat in diesem Jahr zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte das Niederrheinpokal-Finale erreicht - und dank des Abschneidens des MSV Duisburg auch schon den DFB-Pokal.

Trainer: Bekim Kastrati steht beim SC St. Tönis seit Oktober 2023 als Cheftrainer an der Seitenlinie. Weitere Trainer-Stationen des 47-Jährigen waren der SV Straelen, der SV Mönchengladbach 1910 und der SC Rheinlanden. Als Profi war Bekim Kastrati unter anderem sechsmal für Eintracht Braunschweig in der 2. Liga am Ball, außerdem stehen 22 Einsätze in der 3. Liga für Fortuna Düsseldorf und Dynamo Dresden in der Bilanz. Beim MSV Duisburg agiert Dietmar Hirsch seit Sommer 2024 als Cheftrainer. Unter der Regie des 54-Jährigen stieg der MSV auf Anhieb aus der Regionalliga West in die 3. Liga auf. Als Neuling erreichten die „Zebras“ dort Platz vier, verpassten ein besseres Ergebnis nur knapp. Fast 200 Bundesliga-Partien als Spieler stehen in der Vita von Dietmar Hirsch. Exakt 196 Begegnungen absolvierte er für Borussia Mönchengladbach, den MSV Duisburg, die SpVgg Unterhaching und Hansa Rostock.

Kulisse: Für das Niederrheinpokal-Finale zwischen Duisburg und St. Tönis wurden bereits rund 17.000 Tickets verkauft (hier zu den Ticket-Infos). Die beiden Niederrheinpokal-Endspiele mit den meisten Zuschauer/innen fanden jeweils mit MSV-Beteiligung in Duisburg statt. Die Zuschauer-Bestmarke wurde im vergangenen Jahr beim 2:0-Erfolg von Rekordsieger Rot-Weiss Essen (zwölf Titel) über die „Zebras“ vor 27.719 Fans aufgestellt. Damit wurde der Rekord von 2014 (5:2 zwischen Duisburg und Jahn Hiesfeld vor 24.002 Besucher/innen) deutlich überboten.

Weg ins Finale: Der SC St. Tönis startete mit einem 3:1 beim Bezirksligisten SuS Dinslaken in den Niederrheinpokal 2025/2026. Anschließend siegten die Tönisvorster 3:1 beim Landesligisten TuRU Düsseldorf sowie 5:2 nach Verlängerung beim Oberliga-Konkurrenten 1. FC Kleve. Im Viertelfinale gab es ein spektakuläres 4:3 gegen den aktuellen OL-Tabellenführer VfB Hilden, im Halbfinale dann ein 5:3 nach Elfmeterschießen gegen den FC Büderich. Die „Pokal-Reise“ des MSV Duisburg hatte mit einem 7:0 über Landesligist Victoria Mennrath begonnen. In Runde zwei setzten sich die „Zebras“ knapp 2:1 nach Verlängerung bei Union Nettetal (Landesliga) durch. Danach feierte der MSV Erfolge über die Oberligisten KFC Uerdingen (3:1) und SV Sonsbeck (3:0). Im Halbfinale wartete mit dem 1. FC Bocholt (2:0 nach Verlängerung) dann ein Regionalligist.

Rekordsieger Essen: Rekordsieger im Niederrheinpokal ist Rot-Weiss Essen mit zwölf Titeln. Die Mannschaft von der Hafenstraße nahm den „Pott“ 1995, 2002, 2004, 2008, 2011, 2012, 2015, 2016, 2020, 2023, 2024 und 2025 mit nach Hause. Der Wuppertaler SV durfte den Pokal sechsmal (1985, 1999, 2000, 2005, 2007, 2021) in die Höhe stemmen, der MSV Duisburg (1989, 2014, 2017) und Rot-Weiß Oberhausen (1996, 1998, 2018) jeweils dreimal.


Tickets für das Niederrheinpokal-Finale sind hier erhältlich