Drittligist Rot-Weiss Essen ist im DFB-Pokal die große Sensation gelungen. Gegen den Zweitligisten FC St. Pauli setzte sich RWE am Sonntagabend, 23. August, 2:0 durch und steht damit in Runde zwei des Pokal-Wettbewerbs auf Bundesebene. Ebenfalls in der nächsten Runde steht Borussia Mönchengladbach (5:0 gegen TSV Schott Mainz). Vorbei ist die DFB-Pokal-Saison hingegen für den Oberligisten SC St. Tönis (0:11 gegen Eintracht Frankfurt), den MSV Duisburg (1:3 gegen SV Elversberg) sowie die Fortuna aus Düsseldorf (1:5 gegen SC Freiburg).
Großer Jubel an der Essener Hafenstraße: Trotz mehrerer hochkarätiger St. Pauli-Chancen blieb das Team von RWE-Trainer Uwe Koschinat ohne Gegentreffer und sicherte sich durch Tore von Marek Janssen (36.) und Semir Telalovic (53.) einen 2:0-Sensationssieg. Für RWE ist es der erste Einzug in die zweite Runde seit sechs Jahren - und damit ein besonderer Pokalerfolg nach dem knapp verpassten Zweitliga-Aufstieg in der vergangenen Saison.
Vorgelegt hatte am Sonntagnachmittag die Borussia aus Mönchengladbach. Gegen den Oberligisten TSV Schott Mainz gab sich der Bundesligist keine Blöße und gewann durch Treffer von Hugo Bolin (22./48.), Daiki Hashioka (26.) Lukas Ullrich (61.) und Wael Mohya (67.) 5:0.
Für den Oberligisten SC St. Tönis war der Traum von der ganz großen Pokal-Sensation am Freitagabend, 21. August, bereits früh geplatzt. Gegen Eintracht Frankfurt stand es durch Treffer von Jonathan Burkhardt (4./29./41.), Robin Koch (10.), Ayoube Amaimouni-Echghouyab (17.), Can Uzun (34./36.), Elias Baum (44.), Younes Ebnoutalib (45.+1) und Mario Götze (45.+5) bereits zur Pause 0:10 aus SC-Sicht. Farès Chaïbi (87.) sorgte kurz vor Schluss für den 0:11-Endstand. Einen ganz besonderen St. Tönis-Moment gab es dann aber doch: Der ehemalige SC-Kapitän Dominik Dohmen, der nach der abgelaufenen Saison seine Karriere beendet hatte, wurde für die letzten Spielminuten eingewechselt und von den St. Tönis-Fans gebührend verabschiedet.
Weniger deutlich musste sich der MSV Duisburg am Samstag, 22. August, gegen den Bundesliga-Aufsteiger SV Elversberg geschlagen geben. Einen Treffer von Elversbergs Luca Schnellbacher (38.) konnte Duisburgs Lex Tyger Lobinger (54.) noch ausgleichen. In der Schlussphase machte Francis Onyeka (88./90.+1) mit einem schnellen Doppelpack zum 1:3-Endstand aber alles klar für die SVE.
Einen rabenschwarzen Sonntag erwischte hingegen Fortuna Düsseldorf. Nach zwei Niederlagen zum Drittliga-Auftakt blieb die Fortuna auch bei der 1:5-Niederlage im Pokal-Spiel gegen den SC Freiburg insgesamt chancenlos. Lediglich Fabian Schleusener (76.) traf zum zwischenzeitlichen 1:3 aus Fortuna-Sicht. Für den SCF trafen Lucas Höler (18.), Igor Matanovic (71./90.+4), Lukas Kübler (74.) und Jordy Makengo (80.)
