Immer mehr Fußballer/innen wechseln in ihren 50ern zum "Walking Football". Nun hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) in Zusammenarbeit mit der Bundesärztekammer das Qualitätssiegel "Sport pro Gesundheit" an die altersgerechte Fußballvariante vergeben. "Walking Football" zählt damit ab sofort zu den Präventionsangeboten in der deutschen Sportlandschaft.
"Mit der Verleihung des Siegels gehen der DFB und seine Landesverbände neue Wege", sagt DFB-Vizepräsidentin Prof. Dr. Silke Sinning. "Walking Football ist nicht nur im Alter eine kluge Wahl. Durch eine regelmäßige Teilnahme werden das allgemeine Wohlbefinden gesteigert, die körperliche als auch psychische und soziale Gesundheit gefördert und so unter anderem Übergewicht, Rückenschmerzen und Herz-Kreislauf- Erkrankungen vorgebeugt. Nun rufen wir die Vereine im Land auf, mehr Walking-Football-Angebote zu schaffen". Bei weiteren Fragen, stehen in allen Landesverbänden Ansprechpartner/innen zur Verfügung.
Beim Walking Football dürfen die Spieler/innen nur gehen (das heißt, ein Fuß muss auf dem Boden bleiben), Zuspiele oder Torschüsse dürfen nur flach erfolgen und Zweikämpfe sind untersagt. Frauen und Männer spielen gemeinsam. Aktuell bieten schätzungsweise knapp 600 Vereine in Deutschland die Möglichkeit an, Walking Football zu spielen.
Mehr Informationen zum Walking Football im FVN
Dieser Text ist zuerst am 7. November auf FUSSBALL.DE erschienen.
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- Walking Football: Richtlinien (Stand 24.04.2026)24.04.2026(182 kB)
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