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Auch der SV Rosellen und der 1. FC Mönchengladbach im Halbfinale

Im ARAG Niederrheinpokal der Frauen wird die Runde der letzten Vier am 7. März ausgelost

07.03.2019
Brachten den SV Rosellen ins Verbandspokal-Halbfinale: Carina Schönewald (links) war im Tor nicht zu bezwingen, Selina Görres schoss den entscheidenden Treffer gegen Hemmerden.
Brachten den SV Rosellen ins Verbandspokal-Halbfinale: Carina Schönewald (links) war im Tor nicht zu bezwingen, Selina Görres schoss den entscheidenden Treffer gegen Hemmerden. - Foto: FUSSBALL.DE (2), Collage: FVN

Am Karnevalswochenende wurde das letzte Viertelfinalspiel im ARAG Niederrheinpokal der Frauen über die Bühne gebracht: Niederrheinliga-Tabellenführer 1. FC Mönchengladbach setzte sich am Sonntag, 3. März, beim Bezirksligisten SV Rhenania Bottrop mit 5:0 (3:0) durch und zog somit als viertes Team ins Halbfinale ein.

Zuvor hatten sich bereits Landesligist SV Rosellen durch einen knappen 1:0 (1:0)-Heimsieg über den SV Hemmerden sowie Regionalligist SV Budberg und der SV Heißen aus der Niederrheinliga für die Runde der letzten Vier qualifiziert.

Die Halbfinalpaarungen im Niederrheinpokal, die für Ostermontag, 22. April, angesetzt werden, werden an diesem Donnerstagabend, 7. März, in der Sportschule Wedau in Duisburg ausgelost. Die klassentieferen Teams haben dabei Heimrecht, das bedeutet: Der SV Rosellen spielt im Halbfinale in jedem Fall zuhause.

Diese Teams sind im Auslosungstopf:

  • SV Budberg (Regionalliga)
  • SV Heißen (Niederrheinliga)
  • 1. FC Mönchengladbach (Niederrheinliga)
  • SV Rosellen (Landesliga)

Das Endspiel im ARAG Niederrheinpokal wird am Donnerstag, 30. Mai (Christi Himmelfahrt), ausgetragen. Ort und Anstoßzeit stehen noch nicht fest.

Keine Mühe im Viertelfinale hatte Niederrheinliga-Spitzenreiter 1. FC Mönchengladbach mit dem SV Rhenania Bottrop aus der Bezirksliga. Vor 60 Zuschauern hatte Anna Rieth den Favoriten nach 23 Minuten in Führung gebracht, ein Doppelschlag durch Eva Opdenbusch (41.) und Annabel Buthe (43.) kurz vor der Halbzeitpause klärte dann endgültig die Verhältnisse. Buthe legte in der zweiten Hälfte noch zwei weitere Treffer nach (54., 64.). "Gladbach war einfach zu stark. Das 0:5 ist für uns ein klasse Ergebnis. Wir haben den Kreis als Bezirksliga-Aufsteiger sehr gut vertreten", so Rhenania-Coach Marc Wittstamm gegenüber der WAZ.

Für eine echte Überraschung konnte Landesligist SV Rosellen sorgen: Der Treffer von Tojägerin Selina Görres in der 32. Minute entschied das Pokalviertelfinale gegen den SV Hemmerden, der eine Klasse höher in der Niederrheinliga spielt und zuvor im Achtelfinale den Regionalliga-Zweiten Borussia Bocholt bezwingen konnte. Die Frauen aus Hemmerden schafften es nun vor rund 80 Zuschauern nicht, gegen Rosellens Torfrau Carina Schönewald zu treffen. Endstand: 1:0 für Rosellen. "Wir waren ganz klar die bessere Mannschaft. Der Sieg war mega verdient", freute sich Siegertrainer Richard Dolan in der NGZ.

Der ARAG Niederrheinpokal der Frauen hier im Überblick auf FUSSBALL.DE

Text: Henrik Lerch

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