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Erster "Aktionstag Antidiskriminierung" am 11. November in Düsseldorf

Gesprächsrunden mit Kreis-Vorstand und FVN bei Kreisligaspielen in Benrath, Wersten und beim MSV

07.11.2018
Mit dieser Partie startet der "Aktionspieltag Antidiskriminierung" am Sonntag.
Mit dieser Partie startet der "Aktionspieltag Antidiskriminierung" am Sonntag. - Foto: DFB

Der Fußballkreis Düsseldorf und der Fußballverband Niederrhein (FVN) veranstalten an diesem Sonntag, 11. November 2018, den ersten gemeinsamen "Aktionstag Antidiskriminierung".

Bei drei Kreisliga-Partien von 13 Uhr bis zirka 19:30 Uhr werden Mitglieder des Kreis-Vorstandes und Mitarbeiter des FVN vor Ort sein, um mit Beteiligten der sechs Vereine zu den Themen Fairplay sowie Gewalt und Rassismus auf dem und um dem Fußballplatz zu informieren und Rede und Antwort zu stehen.

Auf allen drei Platzanlagen ist in der Halbzeitpause ein moderierter Experten-Talk geplant, bei dem unter anderem FVN-Vizepräsident Jürgen Kreyer, der Kreis-Vorsitzende Bernd Biermann und der Kreis-Konflikt-Berater des Kreises Düsseldorf Wolfgang Schneider teilnehmen werden. Zuschauer können sich gerne daran beteiligen. Der Eintritt zu allen drei Partien ist kostenlos.

Bei der ersten Gesprächsrunde auf der Anlage der SG Benrath-Hassels um zirka 13:45 Uhr wird zudem auch der im jugoslawischen Belgrad geborene Aleks Spengler (66) erwartet, der als langjähriger Betreuer von Fortuna Düsseldorf Kultstatus erlangt hat.

Folgende drei Spiele stehen im Mittelpunkt des "Aktionstages Antidiskriminierung" am 11. November:

Die zweite Partie des Aktionspieltages.
Die zweite Partie des Aktionspieltages. - Foto: DFB

Bei den beteiligten Mannschaften werden sehr viele Spieler unterschiedlicher Herkunft auf dem Feld stehen, sie kommen gebürtig beispielsweise aus Albanien, Polen, Russland, Griechenland, Syrien oder der Türkei. Da entstehen Fragen: Wie kann der Amateurfußball bei der Integration von Menschen mit Flucht- beziehungsweise Migrationshintergrund helfen? Welche Möglichkeiten hat der Fußball, um gesellschaftlichen Problemen wie Diskriminierung entgegenzuwirken? Und ganz wichtig: Welche Wünsche oder Forderungen haben die Kreisligaspieler gegenüber dem Kreis und dem FVN?

Das Spiel beim MSV Düsseldorf bildet den Abschluss der Veranstaltung.
Das Spiel beim MSV Düsseldorf bildet den Abschluss der Veranstaltung. - Foto: DFB

FVN-Vizepräsident Jürgen Kreyer sagt: „Wir veranstalten erstmalig diesen ‚Aktionstag Antidiskriminierung‘, um gemeinsam mit dem Kreis Düsseldorf und seinen Vereinen ein klares Signal gegen Gewalt und Rassismus auszusenden. In den Kreisligen spielen Menschen aus vielen verschiedenen Nationen Wochenende für Wochenende gegeneinander - und das in den meisten Fällen ohne Probleme und Vorkommnisse. Viele Vereine haben die gleiche Meinung und die gleiche Ausrichtung, sie distanzieren sich deutlich von Diskriminierung. Dies unterstützen wir gerne. Der Aktionstag in Düsseldorf könnte richtungsweisend und ein Vorbild für den gesamten Fußballverband Niederrhein sein.“

Bernd Biermann, Vorsitzender des Fußballkreises Düsseldorf, sagt: „Die sechs ausgewählten Vereine SG Benrath-Hassels, Garather SV, SV Wersten 04, Spvg Hilden 05/06, MSV Düsseldorf und TuS Maccabi sind keine Vereine, die Probleme machen. Sie wurden exemplarisch für diesen ersten Aktionstag ausgesucht und wir freuen uns, dass sie mitmachen und unsere Idee unterstützen. Wir hoffen, dass die Veranstaltung den Anstoß für ein noch besseres Zusammenleben und Zusammenspielen auf den Fußballplätzen in Düsseldorf geben kann.“

Text: Henrik Lerch

Foto: Wolfgang Schneider

Wolfgang Schneider

Kreis-Konflikt-Beauftragter des Kreises Düsseldorf
Duisburger Straße 67
40885 Ratingen

Telefon: 0151/11852935

Ansprechpartner zu dem Thema:

Der Düsseldorfer Kreis-Konflikt-Beauftragte (KKB) Wolfgang Schneider soll Präventionsmaßnahmen einleiten sowie Konflikte mit Beteiligten Personen und Zuschauern analysieren/bearbeiten, in Zusammenwirken mit den Verbandsinstanzen.

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