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Neuer Trainer Shahin Rassi baut FVN-Futsal-Auswahl neu auf - jetzt bewerben!

Spieler des Jahrgangs 1997 und jünger können am 1.12. bei Sichtungstraining vorspielen

14.11.2018
Der 41-jährige Shahin Rassi möchte den Futsal am Niederrhein und in Deutschland voranbringen.
Der 41-jährige Shahin Rassi möchte den Futsal am Niederrhein und in Deutschland voranbringen. - Foto: privat

Die deutsche Futsal-Nationalmannschaft wird vom Niederländer Marcel Loosveld trainiert, beim Länderspiel in Düsseldorf zeigte sie jüngst eine achtbare Leistung gegen Japan (0:2) - und nun versucht's auch der Fußballverband Niederrhein mit einem Niederländer: Shahin Rassi heißt der neue Trainer der FVN-Auswahl. Er übernimmt ab sofort gemeinsam mit seinem Co-Trainer Andrej Kornelsen das Kommando und wird somit Nachfolger von Daniel Weimar, der weiter für den Verband in der Futsal-AG arbeitet. Dem Duo Rassi/Kornelsen werden FVN-Verbandssportlehrer Gerd Bode und DFB-Stützpunktkoordinator Arne Janssen als Teammanager zur Seite stehen.

Der 41-jährige Rassi, der seit 2016 das Futsal-Team des Niederrheinligisten SC Bayer 05 Uerdingen coacht und zuvor auch schon in London (London United Futsal Club) und Singapur (International Soccer Academy Singapore) internationale Futsal-Erfahrung sammeln konnte, hat viel vor: "Wir wollen mit der Niederrhein-Auswahl eine neue Identität bekommen, das ist mir sehr wichtig", so Rassi. "Ich möchte dem Team eine eigene Spiel- und Arbeitsweise vermitteln, taktisch wie organisatorisch. Dazu gehören auch so kleine Dinge wie beispielsweise neue Trikots." Alles neu also.

Co-Trainer Kornelsen ist 30 Jahre alt und Spielertrainer der Niederrheinliga-Futsaler von HSRW Kleve. Bis vor wenigen Wochen hatte er auch noch Fußball für Bezirksliga-Tabellenführer SGE Bedbug-Hau gespielt, dafür ist nun keine Zeit mehr.

Durch seine Tätigkeit für Bayer 05 Uerdingen kennt Rassi sich am Niederrhein bereits bestens aus, weiß beispielsweise viel über die Regionalliga-Teams vom Wuppertaler SV, Fortuna Düsseldorf oder vom Primero Club de Futsal Mülheim.

"Ich bin aber gar nicht wichtig", so Rassi, der beim Königlichen Niederländischen Fußballbund (KNVB) mehrere Futsal-Lizenzen erwerben konnte. "Es geht mir um den deutschen Futsal. Und darum, dass wir eine gute Niederrhein-Auswahl formieren, die vielleicht den einen oder anderen neuen deutschen Nationalspieler hervorbringen kann." Mit DFB-Nationaltrainer Marcel Loosveld ist seit er seit einigen Jahren gut bekannt und tauscht sich hin und wieder aus.

Im Januar dieses Jahres war Shahin Rassi beim DFB-Länderpokal in der Sportschule Wedau zu Gast und sah eine Niederrhein-Auswahl, die auf dem 21. und vorletzten Platz landete. "Ich möchte das Team insgesamt neu aufstellen und deutlich verjüngen, wir brauchen neue Gesichter."

Das bedeutet: Rassi und Kornelsen suchen neue Spieler, um beim schon bald anstehenden Länderpokal in Duisburg (3. bis 6. Januar 2019) mit einer neuen Mannschaft an den Start gehen zu können.

Dafür bietet der FVN am Samstag, 1. Dezember 2018, 9 bis 12 Uhr, ein Sichtungstraining in der Sportschule Wedau in Duisburg an.
Folgende Spieler aus dem FVN-Verbandsgebiet können sich bis zum 16. November dazu anmelden:

  • Alter: Jahrgang 1997 oder jünger bis zum älteren Jahrgang A-Junioren
  • Fußball-Spielklasse: mindestens Bezirksliga (Senioren) oder Leistungsklasse (Junioren)
  • Fähigkeiten: technisch versiert, handlungsschnell, hohe Grundschnelligkeit, erfahren im schnellen Umschaltspiel

Spieler, die Interesse haben und die oben genannten Voraussetzungen mitbringen, möchten bitte dieses Formular hier ausfüllen und sich bis Freitag, 16. November 2018, per E-Mail mit dem Betreff "FVN-Futsal" bei FVN-Mitarbeiter Wolfgang Leidel per Mail anmelden (das ausgefüllte Formular unbedingt mitschicken): leidel@fvn.de
Sportbekleidung und Hallenschuhe sind zum Sichtungstraining am 1. Dezember mitzubringen.

Text: Henrik Lerch

Ein gutes Spiel vor einer tollen Kulisse: Das deutsche Futsal-Nationalteam unterlag in Düsseldorf gegen Japan mit 0:2.
Ein gutes Spiel vor einer tollen Kulisse: Das deutsche Futsal-Nationalteam unterlag in Düsseldorf gegen Japan mit 0:2. - Foto: Getty Images

Die deutsche Futsal-Nationalmannschaft hat ihr drittes Saisonspiel verloren, sich dabei gegen den Weltranglisten-16. Japan aber stark präsentiert: Das DFB-Team von Trainer Marcel Loosveld unterlag am Freitagnachmittag, 26. Oktober, dem asiatischen Vizemeister vor 1.856 Zuschauern im CASTELLO Düsseldorf mit 0:2 (0:1).

"Wir haben uns gut geschlagen. Ich hätte mir gewünscht, dass uns auch ein Tor vergönnt gewesen wäre. Gegen so einen hochklassigen Gegner aber nur 0:2 verloren zu haben, ist keine Schande", sagte DFB-Futsaler Michael Meyer im Anschluss. Coach Loosveld meinte: "Wir haben zwei Gegentore nach Standards bekommen, uns nach einem Timeout in der ersten Halbzeit ins Spiel reingefightet. Wir sind nah dran und können noch einige Schritte weitermachen."

Für DFB-Futsaler Jilo Hirosawa (2.v.l.), dessen Vater Japaner ist, war es ein ganz besonderes Länderspiel.
Für DFB-Futsaler Jilo Hirosawa (2.v.l.), dessen Vater Japaner ist, war es ein ganz besonderes Länderspiel. - Foto: Getty Images

Das Länderspiel diente der deutschen Mannschaft als Vorbereitung auf das Saisonhighlight Ende Januar/Anfang Februar des kommenden Jahres. Vom 28. Januar bis 6. Februar 2019 steigt die erste Qualifikationsrunde für die Futsal-WM 2020 in Litauen (12. September bis 4. Oktober).

Nach dem 2:4 und 1:3 beim Länderspiel-Doppelpack Ende September gegen Georgien, einer intensiven Trainingswoche beim Fußballverband Niederrhein (FVN) in der Sportschule Wedau in Duisburg inklusive eines respektablen Trainingsspiels (0:0) hatte Loosveld vor der Partie große Hoffnungen in den Härtetest gegen Japan gesetzt. "Wir wollen bestätigen, dass wir uns taktisch weiterentwickelt haben. Wir müssen effektiver in der Chancenverwertung sein. Ich erwarte ein Pressingfestival."

Der Cheftrainer sollte Recht behalten. Japan setzte Deutschland bei Ballbesitz früh unter Druck und ging giftig in die Zweikämpfe. Das Resultat war der frühe Rückstand nach nur zwei gespielten Minuten. Akira Minamoto drosch einen Volleyschuss nach einem Eckball unhaltbar in den Torwinkel.

Das deutsche Team machte es anschließend aber gut, setzte die Asiaten durch viele kurze Sprints und gewonnene Zweikämpfe am Mittelkreis immer wieder unter Druck. Japan kam noch zu seinem Lattenschuss (8.), auf der Gegenseite wirbelte die DFB-Mannschaft die Reihen der Japaner kräftig durch. Niclas Hoffmanns (4.) und Timo Heinze (11., 12.) scheiterten in aussichtsreicher Position am starken japanischen Torwart Higor Pires. Muhammet Sözers Versuch nach feinem Zuspiel und Solo sprang vom Innenpfosten aus zurück ins Feld (15.).

FVN-Präsident Peter Frymuth im Live-Interview bei Sport1-Moderatorin Nele Schenker zu Beginn der zweiten Halbzeit.
FVN-Präsident Peter Frymuth im Live-Interview bei Sport1-Moderatorin Nele Schenker zu Beginn der zweiten Halbzeit. - Foto: Henrik Lerch

"Die Chancen müssen reingehen", sagte Peter Frymuth, FVN-Präsident sowie DFB-Vizepräsident, in der Pause, war aber von der Leistung angetan. "Ich bin sehr zufrieden mit unserem Spiel, da sich unsere Mannschaft eine Vielzahl an Chancen herausgearbeitet hat." Frymuth hatte live bei TV-Moderatorin Nele Schenker (Sport1) Rede und Antwort gestanden.

Das Tor der Gäste war wie vernagelt, und so schwanden die Kräfte der deutschen Spieler im zweiten Durchgang sichtlich. Japan fand wieder zurück zu seinem schnellen Angriffsspiel, Deutschland musste dem hohen Tempo etwas Tribut zollen. In der 26. Minute klatschte Meyers Schuss an den Pfosten, kurz darauf traf Ryosuke Nishitani erneut nach einem Eckball zum 2:0 für den asiatischen Vizemeister (28.).

Loosvelds Spieler bäumten sich in den Schlussminuten noch einmal auf, stemmten sich gegen die drohende dritte Saisonniederlage und wechselten sogar den Keeper für einen weiteren Feldspieler ein - der verdiente Anschlusstreffer wollte vor fast 2.000 hoffnungsvollen und unterstützenden Zuschauern in Düsseldorf jedoch nicht mehr fallen.

Ende November versammelt der DFB-Trainer seine Spieler zum letzten Lehrgang des Jahres, erneut beim FVN in der Sportschule Wedau in Duisburg. im Anschluss steigt das letzte Länderspiel am 3. Dezember (ab 19 Uhr, live auf Sport1) in Stuttgart gegen die Schweiz, ehe es zu Beginn des neuen Jahres am 24. Januar 2019 ernst wird, wenn sich die besten Futsaler Deutschlands zum letzten Lehrgang vor der WM-Qualifikation treffen.

Die Statistik zum Spiel

Text: DFB / Henrik Lerch

Weitere Bilder vom Japan-Länderspiel in Düsseldorf (0:2):

Jilo Hirosawa wird in Düsseldorf sein viertes Länderspiel für den DFB bestreiten.
Jilo Hirosawa wird in Düsseldorf sein viertes Länderspiel für den DFB bestreiten. - Foto: Getty Images

Die Vorbereitung auf die WM-Qualifikation im Januar 2019 läuft bei der deutschen Futsal-Nationalmannschaft auf Hochtouren. Nach dem Testspiel gegen Georgien im September trifft das Team nun auf Japan. Die Begegnung gegen den Vize-Asienmeister im CASTELLO Düsseldorf am heutigen Freitag, 26. Oktober, ab 17 Uhr (live auf Sport1), wird eine große Bewährungsprobe für die Mannschaft von Nationaltrainer Marcel Loosveld – und eine besondere Partie für Jilo Hirosawa.

In seinem vierten Länderspiel trifft der Spieler der Futsal Panthers Köln auf das Heimatland seines Vaters. Im Interview spricht der 26-jährige Hirosawa über Futsal auf japanischen Hochhäusern, seine Begeisterung für den Futsal und die Erwartungshaltung vor dem Spiel gegen Japan.

fvn.de: Herr Hirosawa, wie groß ist die Vorfreude auf das Spiel gegen Japan?

Jilo Hirosawa: Riesig! Für mich ist das natürlich kein normales Spiel, weil ich zu Japan eine ganz besondere Verbindung hege. Mein Vater kommt dort her, ich lerne gerade die Sprache und habe dort auch schon ein paar Monate gelebt. Das spielt natürlich alles eine Rolle, warum es für mich emotional werden wird.

Hat sich der ein oder andere in Ihrem Umfeld schon Tickets gesichert?

Hirosawa: Meine Eltern und meine Geschwister, teils mit Ehepartnern, werden alle da sein. Auch viele Freunde werden kommen. Karten bin ich also reichlich losgeworden, auch wenn die Verwandtschaft väterlicherseits nicht extra für das Spiel aus Japan angereist kommt. Ich werde aber alle Optionen checken, dass sie das Spiel trotzdem irgendwie sehen können.

Sie erwarten also kein Länderspiel wie jedes andere?

Hirosawa: Das wird auf jeden Fall einer der Höhepunkte, wenn nicht sogar der Höhepunkt meiner Karriere. Sportlich sind Länderspiele sowieso etwas Besonderes. Dass es jetzt gegen Japan geht, macht es noch spezieller und emotionaler für mich persönlich. Es ist wirklich wie im Traum, davon habe ich geträumt – von so einem Spiel gegen Japan.

Angefangen haben Sie vor etwa sechs Jahren. Wie sind Sie damals zum Futsal gekommen?

Hirosawa: Das war an der Sporthochschule in Köln über eine AG. Ich hatte zuvor schon von Futsal gehört und war sehr angetan davon. Damals habe ich noch Fußball gespielt. Ja und dann habe ich irgendwo überzeugt, wurde dann ins Training eingeladen und bin beim Futsal geblieben.

Was begeistert Sie so am Futsal?

Hirosawa: Die Dynamik, das Tempo, die Technik und vor allem, dass man nie abschalten darf, immer am Spiel beteiligt ist. Das ist für mich der größte Reiz. Es ist nicht wie beim Fußball, wo man minutenlang nicht den Ball haben kann. Sowas gibt es im Futsal nicht. Und der Sport ist sehr zuschauerfreundlich. Es gibt viele Torraumszenen, das macht es sehr attraktiv für den Zuseher.

Voller Körpereinsatz: Jilo Hirosawa (links) kam auch zuletzt beim 2:4 gegen Georgien zum Einsatz.
Voller Körpereinsatz: Jilo Hirosawa (links) kam auch zuletzt beim 2:4 gegen Georgien zum Einsatz. - Foto: Getty Images

Wie bekannt und beliebt ist Futsal denn in Japan?

Hirosawa: Der Sport ist definitiv bekannter als hierzulande. In Deutschland gehen Leute auf den Bolzplatz, um zu kicken. In Japan gibt es dagegen viele Gruppen, die sich hobbymäßig zum Futsalspielen treffen. Sie spielen aus Platzmangel zum Teil auf den Dächern der Stadt, weil auf den Hochhäusern die Courts sind.

Vergangenes Jahr waren Sie selbst mehrere Monate in Japan.

Hirosawa: Ich habe ein Praktikum gemacht und dabei als Fußballtrainer für Kinder gearbeitet. Gleichzeitig hat mir der Aufenthalt geholfen, mein Japanisch zu verbessen. Denn ich bin nicht zweisprachig aufgewachsen, lerne die Sprache erst seit fünf, sechs Jahren. Durch die Zeit in Japan bin ich schon auf ein gutes Kommunikationslevel gekommen. Aber ich werde wahrscheinlich noch mal nach Japan gehen, um noch flüssiger sprechen zu können.

Als Japan-Experte können Sie vermutlich aber bereits bestens einschätzen, wie stark die japanische Futsal-Nationalmannschaft ist.

Hirosawa: Die Weltrangliste sagt ja schon einiges. Dass Japan dort auf Platz 16 liegt, ist ein klarer Fingerzeig. Sie sind Vize-Asienmeister und haben im Finale gegen die Futsalnation Iran super mitgehalten. Von daher erwarte ich ein sehr schweres Spiel, wo wir sicherlich der Außenseiter sind (Anmerkung der Redaktion: Deutschland ist aktuell Weltranglisten-67.). Das wird wieder ein weiterer Entwicklungsschritt, sich gegen einen solchen guten Gegner zu messen. Da muss das Ergebnis erst mal hintenanstehen.

Einen Sieg sollte man also nicht erwarten?

Hirosawa: Man muss die Entwicklung im Futsal für Deutschland realistisch einschätzen. Wenn ich sehe, wie wir uns immer weiter verbessern, gegen stärkere Nationen immer besser mithalten, ist das Motivation genug. Einen solchen Entwicklungsschritt war im Vergleich von Dänemark zu Georgien zu sehen und das erhoffe ich mir jetzt auch für das Japan-Spiel. Je mehr wir uns auf Augenhöhe bewegen, desto mehr macht es auch Spaß, weil man merkt, dass man viel lernt und sich der ganze Aufwand lohnt. Es muss sich nicht immer gleich im Ergebnis widerspiegeln. Das wäre aber natürlich gut und irgendwann werden sich die Erfolge auch einstellen.

Das ist der Kader der DFB-Futsal-Nationalmannschaft

Hier sind noch Tickets ab 5 Euro für das Spiel gegen Japan in Düsseldorf erhältlich. Alternativ gibt's auch an der Tageskasse im CASTELLO noch Tickets.

Text: DFB

Marcel Loosveld (vorne) hat großen Respekt vor der Futsal-Nationalmannschaft aus Japan. Neben ihm steht Co-Trainer Daniel Gerlach.
Marcel Loosveld (vorne) hat großen Respekt vor der Futsal-Nationalmannschaft aus Japan. Neben ihm steht Co-Trainer Daniel Gerlach. - Foto: Getty Images

Die vielen Trainingseinheiten in dieser Woche beim Fußballverband Niederrhein (FVN) in Duisburg sind wichtig, keine Frage. Doch so richtig aufschlussreich dürfte für Cheftrainer Marcel Loosveld dann das Länderspiel am Freitag, 26. Oktober, in Düsseldorf werden. Um 17 Uhr tritt sein Team, die deutsche Futsal-Nationalmannschaft, im CASTELLO Düsseldorf gegen Japan an.

Im Vorfeld dieser Partie haben wir mit dem Niederländer in Diensten des DFB sprechen können - und zwar bei der Niederrheinpokal-Auslosung in der Sportschule Wedau, bei der er als Losfee die Lose zog. Tickets für das Länderspiel gegen Vize-Asienmeister Japan ab 5 Euro (Gruppen ab acht Personen) gibt es hier.

fvn.de: Herr Loosveld, das Länderspiel gegen Japan am Freitag in Düsseldorf ist ein Testspiel auf dem Weg zur Weltmeisterschaftsqualifikation. Ist das richtig?

Marcel Loosveld: Ja, die WM-Qualifikation findet Ende Januar/Anfang Februar 2019 statt und wie bereits vermeldet wurde, ist Japan ein sehr guter und seriöser Gegner. Sie sind 16. in der Weltrangliste (Anmerkung der Redaktion: Deutschland ist aktuell 67.). Die Partie wird für uns alle, vor allem natürlich meine Spieler, eine große Herausforderung.

Seit wann sind Sie hier beim FVN in Duisburg?

Loosveld: Schon seit Sonntagmittag sind wir hier. Wir haben am Tag jeweils zwei intensive Trainingseinheiten. So versuchen wir uns auf Japan vorzubereiten.

Wie geht‘s nach dem Japan-Spiel weiter?

Loosveld: Danach reisen wir in die Schweiz zu einer Partie und anschließend haben wir noch ein Heimspiel in Stuttgart gegen die Schweiz. Dann geht‘s Richtung WM-Quali im neuen Jahr. Ob bis dahin noch Einheiten nötig sind, werden wir noch sehen und entscheiden.

Grundsätzlich kommt es im Futsal sehr auf die Technik an, oder?

Loosveld: Futsal hat verschiedene wichtige Komponenten – eine ist natürlich die Technik. Eine andere die Taktik. Es ist insgesamt eine schöne Sportart, denke ich. Es ist viel Dynamik zu sehen, oft Eins-gegen-Eins-Duelle, viele Torchancen. Es ist schnell, es geht hin und her, es wird viel umgeschaltet. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen: Futsal ist super!

Wir wünschen Ihnen und dem Team für die WM-Qualifikation und das Duell in Düsseldorf viel Erfolg!

Zum Kader der DFB-Futsal-Nationalmannschaft

Text: FVN

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