Fußballverband Niederrhein e.V.
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Verein mit großem Teamgedanken

Vereinsdialog bei SuS 21 Oberhausen

11.04.2016
Die Teilnehmer des Vereinsdialogs bei intensiven Diskussionen über die Platzanlage "An der Schleuse"
Die Teilnehmer des Vereinsdialogs bei intensiven Diskussionen über die Platzanlage "An der Schleuse" - Foto: FVN

Dass der Teamgedanke bei SuS 21 Oberhausen gelebt wird und man im Vorstand sehr gut aufgestellt ist, konnte man bereits anhand des großen Teilnehmerkreises feststellen, den der Verein (250 Mitglieder) zum Vereinsdialog ankündigte. Dieser Eindruck bestätigte sich nachhaltig während des gemeinsamen Abends. Detlef Peters, Vorsitzender von SuS 21 Oberhausen, konnte zu diesem besonderen Termin eine sechsköpfige Delegation des FVN und des Kreises um Verbandspräsident Peter Frymuth und den Kreisvorsitzenden Hans Klimek begrüßen. „Wir sind froh, dass wir diese Gelegenheit wahrnehmen konnten.“, freute sich Peters über den Vereinsdialog in „seinem“ Verein.

Mit dem obligatorischen Rundgang über das Vereinsgelände und der Besichtigung der Platzanlage startete man in den gemeinsamen Abend. Hauptthema war dabei natürlich der rote Ascheplatz, der dem Verein Sorgen bereitet. „Der Ascheplatz ist für uns, gegenüber anderen Vereinen mit Kunstrasenplätzen, ein Nachteil, da viele Eltern ihre Kinder lieber auf Kunstrasen spielen lassen möchten. Wir versuchen alles, um in naher Zukunft auch einen Kunstrasenplatz zu bekommen, doch das geht nur gemeinsam mit der Stadt.“, so Detlef Peters. Der Verein bemüht sich dabei um die stetige Verbesserung der Rahmenbedingungen für seine Vereinsmitglieder. Zurück im Vereinsheim wurde den anwesenden Vertretern der FVN-Gremien und der Geschäftsstelle zunächst ein Einblick in die jüngere Vereinsgeschichte ermöglicht. „Ich sehe hier ein engagiertes Team von ehrenamtlichen Mitarbeitern, das viel für den Verein leistet. Ich hoffe, dass dem Team auch städtische Unterstützung des Ehrenamtes durch ein Kunstrasenspielfeld zuteilwird.“, so Peter Frymuth.

In den folgenden Gesprächen standen die Themen Spielbetrieb, Finanzen, Schiedsrichter und Qualifizierung im Mittelpunkt. Der Themenblock Spielbetrieb wurde dabei besonders intensiv beleuchtet. Dies ging von Spielberechtigungsanfragen für Flüchtlinge, über die Fairplay-Liga im Jugendbereich sowie das DFBnet bis hin zum Spielbetrieb der „Alten Herren“. Im Ü-Spielbetreib soll sich in Zukunft wieder mehr tun auf der Platzanlage "An der Schleuse". Auch die Herausforderungen bei der Gewinnung von neuen ehrenamtlichen Mitarbeitern wurden an diesem Abend intensiv diskutiert. Etwas Nachholbedarf sieht der Verein bei der Wahrnehmung des Qualifizierungs- und Kurzschulungsangebots des FVN. Diese Möglichkeiten möchte der Verein in Zukunft stärker in Anspruch nehmen, um die ehrenamtlichen Mitarbeiter zu fördern. Darüber hinaus standen die Möglichkeiten der Vereine im Rahmen der Amateurfußball-Kampagne und FUSSBALL.DE auf der Agenda. Dabei konnten insbesondere die Spielankündigungsplakate sowie die Flyer und Poster für die Suche nach ehrenamtlicher Unterstützung begeistern.

Gruppenbild der Teilnehmer des Vereinsdialogs bei SuS 21 Oberhausen
Gruppenbild der Teilnehmer des Vereinsdialogs bei SuS 21 Oberhausen - Foto: FVN

Detlef Peters freuet sich über den gemeinsamen Abend und neugewonnen Erkenntnisse: „Es war uns sehr wichtig, den Input von den Vertretern des FVN zu bekommen, da wir ja auch ein relativ neu zusammengesetzter Vorstand sind. Dieses Ziel haben wir im Rahmen des Vereinsdialogs zu 100 Prozent erfüllt. Wir haben viele Anregungen bekommen, die wir in Zukunft auch nutzen werden. Der Abend wurde
gemeinsam mit der Geschäftsstelle des FVN super vorbereitet. Ich möchte mich bedanken, dass wir – als relativ kleiner Verein – die Möglichkeit zu diesem besonderen Abend bekommen haben.“.

FVN-Präsident Peter Frymuth zog ein positives Fazit nach dem ersten Vereinsdialog im Kreis Oberhausen-Bottrop: „Jeder Vereinsdialog ist anders und es ist interessant zu sehen, welche Probleme sich für Vereine aufgrund der Platzanlage ergeben können, wenn man nicht zu den Begünstigten bei der Verbesserung der Infrastruktur gehört. Ich freue mich, dass diese Herausforderungen bei SuS 21 Oberhausen mit einem breitaufgestelltem Team angenommen werden und man die richtige Zielrichtung ausgegeben hat. Wenn es Themen gibt, bei denen der Verband unterstützen kann, dann stehen wir zur Seite. Für den interessanten Abend möchte ich mich bei allen Teilnehmern herzlich bedanken.“.

„Das war für uns der erste Vereinsdialog im Kreis und ich empfand den Abend als sehr positiv. Es war stets ein Austausch auf Augenhöhe. Mich hat es gefreut, dass der gesamte Vereinsvorstand anwesend war und man so die Möglichkeit hatte, einmal in Ruhe mit allen Verantwortlichen sprechen zu können – aufgrund der immer stärkeren Nutzung von elektronischen Hilfsmitteln kommt das oftmals zu kurz. Ich kann nur jedem Verein empfehlen, sich für den Vereinsdialog zu bewerben.“, resümierte Kreisvorsitzender Hans Klimek.

Der Vereinsdialog beim SuS 21 Oberhausen e.V. ist einer von 36 Vereinsdialogen die bis Ende 2016 im Fußballverband Niederrhein durchgeführt werden. Der Vereinsdialog ist ein essentieller Teil des DFB-Masterplans, der im Rahmen des Amateurfußball-Kongresses in Kassel 2012 durch die Basis des deutschen Fußballs entwickelt und beim DFB-Bundestag im Oktober 2013 final verabschiedet wurde. Kernziel des DFB-Masterplans ist die Zukunftssicherung des Amateurfußballs und besteht aus den drei Säulen „Kommunikation“, „Flexibilisierung des Spielbetriebs“ und „Vereinsservice“. Neben der Amateurfußball-Kampagne mit dem Slogan „Unsere Amateure. Echte Profis“ bildet der Vereinsdialog das Herzstück im Bereich der „Kommunikation“, um die Vereine, Kreise und den Landesverband bestmöglich für die Zukunft zu wappnen.

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