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FV Niederrhein kooperiert mit dem Tischlerhandwerk NRW

Sportliche Nachwuchsgewinnung für das Tischlerhandwerk

30.07.2012
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>> Mehr zum Tischlerhandwerk NRW - Foto: Tischler NRW

Handwerk trifft Fußball: Auf der Suche nach geeigneten Nachwuchskräften für das Tischlerhandwerk kooperiert der Fachverband Tischler NRW ab sofort mit den Fußballverbänden Niederrhein und Mittelrhein sowie mit dem Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen. Ziel ist es, die jungen Sportler in den Vereinen über das Tischlerhandwerk zu informieren und sie für eine Ausbildung in diesem Beruf zu begeistern.

„Kreativität, Engagement, Teamgeist – all das sind Eigenschaften, die nicht nur auf dem Fußballplatz, sondern auch in der Tischlerwerkstatt zum Erfolg führen“, sagt Dieter Roxlau, Hauptgeschäftsführer des Fachverbandes Tischler NRW. „Wir freuen uns daher sehr auf die Zusammenarbeit.“

Kreativität unter Beweis stellen

Über Multiplikatoren wie Trainer und Jugendleiter in ihren Kreisen und Vereinen werden die drei Fußballverbände in NRW zum einen Informationen über den Tischlerberuf an die Jugendlichen weitergeben. Zum anderen ist ein Kreativwettbewerb in Planung, bei dem die jungen Sportler ihren Ideenreichtum unter Beweis stellen können. „Verband und Vereine haben mehr im Blick als den sportlichen Erfolg ihrer Schützlinge. Eine berufliche Orientierung für die Zukunft unserer jungen Fußballerinnen und Fußballer ist wichtig“, sagt Walter Hützen, Präsident des Fußballverbandes Niederrhein. „Mit dem Tischlerhandwerk können wir eine Ausbildungs-Möglichkeit aufzeigen, die sicherlich durch eine besondere Kreativität und ‚solides Handwerk‘ für viele junge Fußballer interessant sein könnte. Fußball und Handwerk profitieren hier gleichermaßen.“

Premiere für die Fußball-Landesverbände in NRW

Es ist das erste Mal, dass alle drei nordrhein-westfälischen Fußballverbände eine gemeinsame Kooperation mit einem Partner aus der Wirtschaft schließen. „Wir freuen uns bei diesem Projekt auf eine gute und enge Zusammenarbeit mit dem Fachverband Tischler NRW aber auch mit den beiden anderen Fußballverbänden hier in Nordrhein-Westfalen“, so Walter Hützen. Bereits in der Konzeptionsphase und Umsetzungsvorbereitung der Kooperation arbeitete man Hand in Hand, um bestmögliche Voraussetzungen für die Nachwuchsgewinnung des Tischlerhandwerks zu schaffen.

Fachkräfte von morgen sichern

In den nächsten Jahren wird die Zahl der Schulabgänger deutlich zurückgehen. „Dadurch wird die Suche nach geeigneten Nachwuchskräften immer schwieriger“, sagt Dieter Roxlau. Tatsächlich werden bis 2020 in NRW insgesamt 13,8 Prozent weniger Jugendliche die Schulen verlassen. Überdurchschnittlich stark wird der Rückgang bei den beiden Schulformen sein, die für das Tischlerhandwerk besonders relevant sind: bei den Realschülern beträgt er 14,6 Prozent, bei den Hauptschülern sogar 30,3 Prozent. Dieter Roxlau: „Hier gilt es für uns, rechtzeitig entgegenzusteuern, um die Fachkräfte von morgen zu sichern.“#

>> Zur Webseite des Tischlerhandwerks NRW

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